Beiträge aus 2014 und davor

HAPPY NEW YEAR

Freddy und Roxy, einst halb verhungerte arme Strassenkätzchen, dürfen nun in eine wunderbare Zukunft schauen.
Freddy und Roxy, einst halb verhungerte arme Strassenkätzchen, dürfen nun in eine wunderbare Zukunft schauen.

Freddy und Roxy, einst halb verhungerte arme Strassenkätzchen, dürfen nun in eine wunderbare Zukunft schauen.

 

Wir wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr und möchten an dieser Stelle von ganzem Herzen DANKE sagen, all denen, die uns so wundervoll in jeglicher Form unterstützt haben. Ohne euch hätten es niemals so vielen traurige Fellnasen in ein schönes neues Leben geschafft.

"Wassertropfen für sich allein sind ein Nichts.

In Gemeinsamkeit vereint, können sie jedoch ein Bächlein in einen Strom verwandeln."

Wir brauchen eure Hilfe!
Wir brauchen eure Hilfe!

In diesem Sinne hoffen wir auch im nächsten Jahr auf eure Unterstützung. Bitte lasst uns gemeinsam für die Tiere, die es bis jetzt in ihrem Leben nicht so gut getroffen haben und sich doch so sehr nach Liebe und Geborgenheit sehnen, etwas tun. Damit wir alle auch am Ende des nächsten Jahres wieder in viele glückliche Augenpaare sehen und uns an deren Glück erfreuen dürfen.

Bitte lasst uns weiterhin gemeinsam versuchen diesen armen Tieren ein wenig von dem zurück zu geben, was andere an ihnen verbrochen haben.

Der Traum von Weihnachten



Es ist kalt. Bitterkalt. Draußen schneit es. Die Flocken tanzen vor den vergitterten Fenstern, die man nur von unten sehen kann. Zu weit oben, um rauszuschauen.... 

...Drinnen ist es auch kalt. Die, die zu zweit oder zu dritt sind, können sich aneinander kuscheln. Manche liegen alleine. Die Glücklichen haben einen Plastikkorb. Die Kranken eine Decke. Es ist ruhig heute Abend. Anders, als sonst. Die Menschen sind nach Hause gegangen zu ihren Familien. Un...d irgendwann fängt ein Hund an zu erzählen, wie es ist, wenn bei den Menschen Weihnachten ist. „Dort gibt es einen Baum, an dem viele bunte Lichter leuchten. Es ist ganz warm und gemütlich und es riecht so wunderbar und gibt so viel zu essen, dass jeder satt wird. Es werden Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Die Kinder bekommen Geschenke. Auch die Tiere, die sehr geliebt werden…“ und so verbreitet sich diese Geschichte von Box zu Box, von Tür zu Tür, von Gitter zu Gitter… auf Betonböden, in Hütten und dunklen Verschlägen, sogar auf der Straße wird sie Jahr für Jahr wieder erzählt.

Sie spendet Trost für die Kleinen und sie wird den Neuankömmlingen erzählt, die in der Nacht noch weinen. Und mit jedem Hund, der sie weitererzählt, wird sie schöner und bunter. Jeder malt noch ein Weihnachtsgeschenk hinzu. Eine weiche Decke, einen noch größeren Knochen. Egal, in welcher Sprache und wo auf dieser Welt… Es ist der schönste Traum, den diese Hunde haben… der Traum von einem Zuhause. Der Traum von einer Familie. Der Traum von Weihnachten. „Manchmal bekommen auch wir etwas zu Weihnachten. Es gibt auch Menschen, die an uns denken… irgendwo… Das ist dann eine große Sache für uns hier… ein wunderbares Gefühl. Und es riecht so gut … nach Geborgenheit." ... „Sowas gibt es doch gar nicht!“

„Doch!“ sagen alle einstimmig und etwas zu laut… weil es in diesem Jahr nichts gibt… Die, die es noch nie erlebt haben, schweigen. Keiner will diesen Traum zerstören… Besonders für die Kleinsten, die mit großen Augen zuhören und die Geschichte wieder und wieder hören wollen, bevor sie einschlafen. Und für die, denen der Tod bevorsteht und für die anderen, die schon so viele Jahre warten und deren Augen müde geworden sind… Gerade für sie ist es so wichtig, aber auch für alle anderen, dass dieser herrliche Traum niemals ausgeträumt ist, dass dieser kleine Hoffnungsschimmer für immer bleibt und jedes Weihnachten wieder in ihren Herzen glimmt … dass es irgendwo auf der Welt Menschen gibt, die an sie denken… und dass sie irgendwann einmal mit eigenen Augen sehen werden, dass es Weihnachten wirklich gibt." (Verfasser: Sylvia Raßloff)

Bitte hört niemals auf, den Tieren zu helfen!

Spendenfahrt Dez. 2014

Die letzte Fahrt des Jahres liegt hinter uns.
Viele Spenden konnten noch vor Weihnachten nach Ungarn gebracht werden und das Futterhaus ist erst einmal gefüllt.

Einige Fellnasen haben es auch diesmal wieder geschafft und liegen bereits seit einigen Tagen im Trockenen und Warmen. Wir freuen uns über jeden Hund und jede Katze, die es geschafft hat, aber unser besonders Highlight dieses Mal war natürlich Godo, der 10 Jahre alte Schäferhund mit schlimmen Arthrosen. Godo ist sehr, sehr dünn und wir sind nicht sicher ob er den Winter überstanden hätte. Jetzt wird er erst einmal aufgepäppelt und bekommt regelmäßig Schmerzmittel und wer weiß, vielleicht geschieht auch noch für ihn ein Wunder und er findet seine Menschen schneller als erwartet.

Foltos, der jetzt Paul heißt, ist mit uns zu Claudia und Kira gereist und hat sich die ersten Tage schon gut benommen. Vielen Dank liebe Claudia, das du das alles wieder auf dich nimmst, trotzdem du eigentlich genug um die Ohren hast!

Von Bibi haben wir auch nur Positives gehört. Sie versteht sich mit den Hunden auf der Pflegestelle und sogar mit den Katzen, was uns im Vorfeld doch ein wenig Sorgen bereitet hat. Bibi ist sogar stubenrein. Auch Bibi musste lange warten und feiert nun Weihnachten im Warmen.

Es regnete die ganze Hin- und Rückfahrt, das Einladen in Ungarn war nass und kalt. Viele Nasen sitzen jetzt warm, aber unsere Gedanken sind bei den Zurückgebliebenen. Während man im Sommer noch frohen Mutes nach Hause fährt, kann man sich im Winter gar nicht richtig freuen. Zu groß ist die Sorge, dass einige Tiere den Winter vielleicht nicht überstehen. Zum Glück wird unsere gute Eva noch einmal im Dezember fahren und Marita wird Kajla mitbringen.

Zum Abschluss wollen wir Ralf nicht vergessen, der ganz kurzfristig und spontan für unseren lieben Markus eingesprungen ist und den Transporter samt wertvoller Fracht sicher nach Deutschland gebracht hat. Vielen Dank lieber Ralf! Das war echt ein toller Einsatz!!!!

Anni - Kleine Hundeseele im Glück

Hier ist noch eine wunderschöne Happy End Geschichte, die unser Herz so sehr berührt hat.

Wir hatten bereits über Anni, das alte, kleine und traurige Hündchen mit dem riesigen Tumor auf dem Kopf berichtet. Sie war allein auf den Strassen Bajas unterwegs, als sie vom Hundefänger aufgegriffen und in die Tötung gebracht wurde.

Bei unserer Tierschutzarbeit sehen wir so viel Leid und viele traurige Hundeaugen, die um Hilfe bitten. Aber es gibt immer wieder Hundeschicksale, die uns ganz besonders tief ins Herz treffen.

Als wir die kleine Anni im August diesen Jahres zusammengekauert und so unendlich traurig und bescheiden in der Tötung sahen, mussten wir sofort handeln. Anni hatte ein riesiges Geschwür mitten auf der Stirn, welches, wenn sie den Kopf hob, ihr halb übers Auge hing. Sie saß voller Angst, Traurigkeit und Demut zusammengekauert in ihrem Hüttchen. Sie traute sich nicht einmal zu bewegen und wartete auf das was kommen sollte.

Wir sprachen mit Eszter, die selbst Tierärztin ist, und baten sie Anni zu operieren, um dieses arme alte Hündchen von dem riesigen Tumor zu befreien. Obwohl Eszter aufgrund Annis fortgeschrittenem Alter Bedenken hatte und auch nicht genau wusste, ob sie nach der Entfernung des Tumors noch genügend Haut zur Verfügung hatte, um die Wunde zu schließen, wagte Eszter den Eingriff. Anni hatte Glück. Die OP gelang, trotz der großen Risiken. Nun musste Anni nur noch zu Kräften kommen, bevor wir sie mit nach Deutschland nehmen konnten.

Wir suchten nach einer Pflegestelle, in der Anni erst einmal ankommen und ihre Ängste abbauen konnte. Und auch hier hatte Anni wieder Glück. Eine liebe Tierschutzfreundin, die viel Erfahrung mit älteren bzw. ängstlichen Hunden hat, erklärte sich bereit Anni zu sich zu nehmen. Dort angekommen zeigte sich Anni sehr bescheiden und lieb. Sie war zufrieden mit allem was man ihr bot. Allerdings zeigte sie überhaupt keine Fröhligkeit. Es umgab sie immer eine tiefe Traurigkeit. Sie genoss zwar die Wärme ihres Körbchens, allerdings kannte sie keine Zuwendung, keine Leine und keine Spaziergänge, sie kannte kein Spiel mit den anderen Hunden, sie kannte gar nichts und die vielen Narben auf ihrem Körper zeugten von einem schlechten und harten Leben.

Da Anni in ihrer Art nur liebenswert war, dauerte es Gott sei Dank nicht lange bis sich nette Menschen für die kleine Maus fanden. Anni zog zu einer anderen kleinen älteren Hündin, die ursprünglich aus Polen stammte. Die beiden Hundemädchen mögen sich sehr und sind mittlerweile beste Freundinnen geworden. Gleichzeitig sind Annis neue Menschen so unendlich glücklich mit ihrem neuen Hundeschatz.

Anni, das kleine alte armselige Hündchen aus der Tötung Baja, hat sich zu einer schönen und glücklichen Hündin entwickelt. Anni hat in ihrem Leben viele Jahre lang sicherlich viel Leid ertragen müssen, doch das Schicksal hat jetzt eine glückliche Zeit für sie vorgesehen. Sie wird geliebt, verwöhnt und umsorgt.

Kleine Anni, geniess dein neues Leben und hol alles nach was man dir so lange verwehrt hat. Wir wünschen dir alles Glück und ganz viel Liebe für, hoffentlich noch, viele Jahre.

Update - Hat denn niemand ein Plätzchen frei für Abel?

Was sollen wir sagen !!! 

Abel hat es tatsächlich geschafft. Heute bekamen wir die tolle Nachricht von Evelin, dass sich sehr liebe Leute in Ungarn für Abel gefunden haben und ihr ein schönes Zuhause schenken. Wir freuen uns so sehr für das alte Hundemädchen.

Endstation Tötung !!!

Wir hatten vor einiger Zeit für Abel in Facebook einen Aufruf gestartet. In der Hoffnung, dass sich jemand meldet,der dieser armen alten Hündin für ihre letzte Zeit ein Plätzchen im Warmen schenkt. Leider hat sich bis jetzt niemand für sie interessiert. Wir geben die Hoffnung jedoch noch nicht auf, dass Abel den letzten Winter, den sie vielleicht noch hat, nicht im kalten Zwinger verbringen muss. 

Abel wurde von ihrem Besitzer in der Tötung Baja "entsorgt". Ein Leben lang hat sie ihrem Herrn treu zur Seite gestanden. Nun alt geworden, mit einem großem Tumor am Bauch, war sie ihm nichts mehr wert und er überließ sie kurzerhand ihrem Schicksal.

Im August haben wir Abel in der Tötungsstation entdeckt. Sie drückte sich traurig ans Gitter und genoss die wenigen Streicheleinheiten. Damals versprachen wir ihr zu helfen. Wir ließen sie operieren. Nun ist Abel genesen und wünscht sich nichts mehr als noch einmal einen Menschen für sich zu finden, dem sie zeigen kann, was für ein tolles und liebes Hundemädchen sie doch ist.

Abel ist ungefähr 12 Jahre alt. Sie ist sehr anhänglich und lieb und auch gut verträglich mit Artgenossen. Nur Katzen findet sie nicht so klasse. Die jagt sie. Ansonsten könnte sie überall dazu und wünscht sich nichts sehnlicher als noch ein wenig Zuwendung und Liebe für die Zeit, die sie noch hat.

In eigener Sache zum §11 TierSchG

Vor dem Hintergrund der neuen Gesetzesregelung, freuen wir uns mitteilen zu dürfen, dass wir die Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz (TierSchG) erhalten haben.

Esco jetzt Elliot hatte großes Glück

Elliot nach der Erstversorgung
Elliot nach der Erstversorgung

Mit nachfolgender Geschichte möchten wir aufzeigen, in welcher Gefahr sich manche Hunde in den Gehegen befinden. Für diese Hunde läuft die Zeit gegen sie. Die Kraft, die ein Hund auf Dauer in den Gehegen inmitten eines Rudels aufbringen muss, ist unbeschreiblich hoch. Viele halten diesen Druck gar nicht oder nur eine Weile durch und werden irgendwann krank und damit noch schwächer oder werden, wie hier, Opfer einer Beißerei. In diesem Fall hatte Elliot noch einmal richtig Glück.

Elliot ist ein älterer reinrassiger Bernersennen Rüde, der im August von seinem Besitzer in Ungarn im Tierheim abgegeben wurde. Als Grund gab man Umzug an. Dieser Schritt sollte fast die Endstation für den armen Rüden bedeuten. 

Wir sahen Elliot das erste Mal, kurz nach seiner Ankunft im Tierheim, im August in der Quarantänestation des Tierheims. Traurig saß er am Gitter seiner Box und hoffte wohl auf die baldige Rückkehr seines Besitzers.

Da die meisten Hunde in einem miserablen Zustand ins Tierheim kommen, wunderten wir uns damals noch, wie sauber und gepflegt Elliot aussah und dachten: Mein Gott, der arme Hund, er hatte bestimmt ein gutes Leben und nun wird er abgeschoben und muss als alter Hund diesen TH Stress und die damit verbundene Qual ertragen. Was für ein Trauma! Für Elliot sollte es allerdings noch schlimmer kommen.

Elliot entpuppte sich als wahrer Schatz. Lieb und geduldig und mit Allem und Jedem verträglich. Die Freiwilligen im Tierheim mochten ihn und nahmen ihn mit auf Veranstaltungen des Tierheims, in der Hoffnung, auf diesem Wege schnell ein neues Zuhause für diesen tollen "Kuschelbären" zu finden. in diesen Augenblicken war die Welt für Elliot in Ordnung. Er freute sich über die vielen Zuwendungen und dass er beim Menschen sein durfte. Natürlich war das Bemühen der Freiwilligen des Tierheims so neue Menschen für Elliot im eigenen Land zu finden, aussichtslos. Egal wie lieb sich Elliot auf diesen Veranstaltungen auch immer präsentierte. In Ungarn adoptiert so gut wie niemand einen alten Hund.

Da Elliot nach der dreiwöchigen Quarantäne ins Tierheim umziehen musste, brachte man ihn in einem der Gehege unter. Aufgrund seiner Größe zog er in eines der Gehege mit den großen Rüden. Hier begann für ihn die schlimmste Zeit, die ihm am Ende fast das Leben gekostet hätte. Obwohl Elliot ein großer Rüde ist, hatte man sich bei seiner Unterbringung doch in seinem Charakter, auch anderen Hunden gegenüber, getäuscht und sicherlich Vieles unterschätzt. Elliot hatte als älterer und sehr sanfter Hund ganz große Probleme sich gegen die anderen Rüden in seinem Gehege durchzusetzen. Durch sein, wahrscheinlich doch relativ gutes und behütetes Zuhause, welches er mal gehabt hatte, war er es nicht gewohnt mit so vielen anderen starken Hunden klar zukommen. Er war in dieser für ihn so schrecklichen Situation völlig überfordert und wurde mehr und mehr zu Mobbing-Opfer der anderen. Da die Übergriffe auf ihn nicht augenscheinlich stattfanden, wurde die Gefahr, in der sich der arme Hund befand, von den TH Mitarbeitern lange Zeit nicht wahr genommen. Durch die große Anzahl der Hunde im Tierheim ist dies auch schwierig und nicht immer zu leisten.

Von all dem nichts ahnend, hatten wir in der Zwischenzeit eine Zusage für Elliot von einem deutschen Verein erhalten, der sich ausschließlich um in Not geratene Berner kümmert. Wir waren dankbar und freuten uns für Elliot.

Als es dann soweit war und wir Elliot abholten und er aus dem Gehege geholt wurde, waren wir mehr als entsetzt. Von dem wunderschönen Berner, den wir im August gesehen hatten, war nicht mehr viel übrig. Er wirkte kraftlos und teilnahmslos und am Ohr klaffte eine große Bissverletzung. In diesem Moment waren wir einfach nur froh, dass wir ihn im Auto hatten und er endlich in Sicherheit war.

In Deutschland angekommen, zeigte sich dann das ganze Ausmaß des Elends, welches Elliot die vielen Wochen ertragen haben muss. Elliot war körperlich und seelisch so "fertig", dass es Ewigkeiten dauerte bis er aus seiner Box kam. Er hatte Probleme beim Stehen und sein Fell war verkrustet und verklebt. Annette, eine liebe Tierschützerin, die sich Elliot annahm, ahnte schon was da wohl auf sie zukam. So war es auch. Elliot wurde am nächsten Tag sofort einem TA vorgestellt und komplett geschoren. Sein ganzer Körper war mit Bissverletzungen übersät. Teilweise tief und bereits entzündet. Diese hatte man natürlich durch sein dickes Fell im Vorfeld nicht sehen können. Nach Aussage, des hiesigen Tierarztes hätte Elliot, geschwächt durch die Wunden und die immer wieder kehrenden Übergriffe der anderen Hunde, sicherlich nicht mehr lange in Ungarn im Gehege überlebt.

Elliot, das Kuschelmonster hat es, Dank, der liebevollen und aufopferungsvollen Pflege von Annette geschafft, wieder ein glücklicher Hund zu werden. Er ist ein zauberhafter und total netter älterer Berner, der immer wieder mal noch Flausen im Kopf hat und zu Späßen aufgelegt ist. Wir sind froh, dass es so glimpflich für ihn ausgegangen ist und und danken Annette und dem übernehmenden Tierschutzverein ganz ganz herzlich für die Übernahme und Pflege von Elliot.

Wir waren so happy, als wir gestern das untere Foto von Elliot bekamen: Mehr Glück und Zufriedenheit kann ein Hundegesicht wirklich nicht ausdrücken.

Danke liebe Annette !!!

Zwei dringende Notfälle

In Ungarn ist der Herbst merklich zu spüren und für die Hunde kommt jetzt die Zeit in der der "Überlebenskampf" in den Gehegen immer schwieriger wird. Daher ist es gerade jetzt so wichtig, dass man genau hinschaut, welche Hunde von der gesamten Konstitution her schwächer sind und dadurch Probleme bekommen werden den Winter schadlos zu überstehen. Hier möchten wir euch zwei Notfälle vorstellen für die wir ganz schnell einen Platz im Warmen bräuchten. Beide müssten dringend noch vor dem Winter aus dem Tierheim raus. 

Macso ist ein lieber kleiner ca. 2jähriger Mix. Er ist vor einiger Zeit krank und unterernährt gefunden worden. Er hing im Tierheim lange am Tropf und wurde mühsam gepäppelt und man hatte Angst, dass er es nicht schafft. Jetzt ist der Kleine Mann zwar über den Berg, aber er ist immer noch viel zu dünn und hat nicht genug auf den Rippen, um gegen die Kälte und Nässe gut gewappnet zu sein. Wir machen uns große Sorgen um ihn, da er zu dem noch kurzes Fell hat und bräuchten dringend einen Platz im Warmen für den kleinen Schatz. Macso hat ca. die Größe eines Dackels und ist mit Menschen etwas schüchtern, aber sehr lieb dabei. Er kommt auch gut aus mit anderen Hunden.

Zora ist eine ganz arme Hündin. Ihre traurigen Augen sprechen Bände. Sie kommt von einem Vermehrer. Dort war sie ein "Money-Maker". D.h. sie wurde bei jeder Läufigkeit belegt und musste Welpen "bringen". Da sie sich sehr unterwürfig zeigt, nur auf dem Boden "kriecht" und nichts kennt, gehen wir davon aus, dass man nicht sehr zimperlich mit ihr umgegangen ist und sie irgendwo eingesperrt war. Als Zora ins Tierheim kam, war sie hochträchtig..

Bei der Geburt gab es allerdings große Komplikationen. Die Welpen blieben im Geburtskanal stecken. Sie waren zu groß für die arme Hündin. Zora musste notoperiert werden. Keiner der Welpen hat überlebt. Zora hat das Ganze psychisch und körperlich sehr stark mitgenommen und geschwächt. Sie ist eine gebrochene und vom Menschen ausgebeutete arme Hundeseele, die keine Kraft mehr hat gegen die Kälte, aber auch gegen die anderen Hunde, etwas entgegen zu setzen. Zora braucht jetzt ganz ganz dringend liebevolle menschliche Zuwendung und Fürsorge, damit sie sich von den Strapazen ihres bisherigen harten Lebens erholen kann und merkt, dass auch sie endlich etwas wert ist.

Paulchen sagt Danke

Danke an alle, die uns dabei unterstützt haben die Operationskosten für Paulchen aufzubringen. Es ist eine wunderbare Summe zusammengekommen, so dass wir jetzt in der Lage sind die 1066,- Euro für Paulchens OP übernehmen zu können.

Paulchen geht es nach seiner doch sehr schwierigen OP und der darauf folgenden Genesungsphase sehr gut. Er kann wieder Kot absetzen und erfreut sich seines Lebens. Das macht auch Frau R. sehr glücklich, die während der schlimmsten Zeit wirklich bis an ihre körperliche Grenze gegangen ist.

Wir wünschen dem kleinen süßen Opilein Paulchen noch eine wunderschöne und vor allem lange Zeit in Liebe und Geborgenheit. Gleichzeitig sagen wir auch Frau R. von Herzen tausend Dank für ihren großen Einsatz für das Leben von Paulchen.

Wesley oder das Recht auf ein wenig Glück

Wesley ist einer von so vielen Schäfi-Mixen in solchen Ländern wie Ungarn, die irgendwann und irgendwo geboren wurden, wenn sie nicht schon als Welpe der Mutter entrissen und getötet wurden, auf irgendeinem Hof irgendwie gehalten und von irgendwem zu irgendwas "genutzt" und dann irgendwann, ihrer überdrüssig geworden, von diesem "entsorgt" wurden.

Wesley hatte in diesem Fall noch Glück im Unglück, dass er auf irgendeiner Strasse einfach seinem Schicksal überlassen wurde. So kam der 5 jährige Wesley als Fundhund ins Tierheim. Hier zeigte er sich Anfangs den Menschen gegenüber sehr ängstlich. Er vermied jeglichen Kontakt und zog sich sofort zurück, sobald einer der Pfleger ins Gehege kam. Dies ließ natürlich die Vermutung zu, dass Wesley in den 5 Jahren in denen er auf dieser Welt war, nicht viel Gutes durch die Gattung Mensch erfahren hatte und seine Erfahrungen ihm sagten, diesem besser grundsätzlich aus dem Weg zu gehen.

Da Wesley jedoch sehr gut mit den anderen Hunden im Gehege zurecht kam, bedrängte man ihn nicht weiter und ließ ihn erst einmal, in dieser für ihn neuen Situation, ankommen und etwas Sicherheit finden.  

Wesley orientierte sich sehr an den anderen Hunden und sah sich vieles in ihrem Verhalten ab. So kam es mit der Zeit, dass Personen, die er kannte, näher an sich ran ließ. Wenn man ruhig auf ihn zuging und mit ihm sprach, ließ er sich sogar ab und an von diesen anfassen und streicheln. Der erste Schritt war getan. Man fing nun an regelmäßig solche Berührungen herbeizuführen. Wesley merkte, dass nicht jeder Kontakt mit dem Menschen Schmerz und Angst bedeutete, sondern dass menschliche Nähe und Hände auch auch gut tun können. Wesley öffnete sich mehr und mehr und irgendwann sah man in seinen Augen nicht nur Angst und Skepsis dem Menschen gegenüber, sondern seine Augen begannen im direkten Umgang mit ihm an zu "lachen". Man konnte ihm ansehen, dass er in solchen Momenten seine Angst zwar nicht ganz "vergaß", sich trotzdem mehr entspannte und dann auch seine ganze Körpersprache änderte.

Wir finden Wesley ist ein wunderschöner Hund mit seinen viel zu großen Ohren und den sanften Augen. Wesley hat sich in Anbetracht dessen, was er mit Menschen in der Vergangenheit sicherlich Schlechtes erlebt hat, wirklich alle Mühe gegeben und sich ganz toll gemacht. Wesley braucht nun einfühlsame und ruhige Menschen, die ihn zu sich nehmen, ihn erst einmal in aller Ruhe ankommen lassen und dann an dieser Stelle weitermachen. Ihm dabei viel Liebe und Sicherheit geben und ihm zeigen, dass auch er etwas wert ist in dieser Welt und das Recht auf ein wenig Glück hat.

Nachfolgend sieht man sehr gut wie Wesley im Laufe der Zeit im Tierheim mehr und mehr zuläßt. Sein Schwanz zwar immer noch unterm Bauch klemmt, aber plötzlich ein klein wenig Glanz in seinen Augen zu sehen ist.

Traurige Eindrücke aus dem Tierheim

Moni und eine liebe Bekannte waren die Tage wieder in Ungarn und ließen es sich nicht nehmen auch im Tierheim vorbei zu schauen. 

Es sind im Moment zwar nicht so sehr viele Hunde dort. Gott sei Dank! Allerdings macht die zunehmend schlechte Witterung ihnen mehr und mehr zu schaffen. Wie jedes Jahr kommt jetzt die schlimmste Zeit auf die Tiere zu. Die Nässe und Kälte, die ins Gemäuer zieht und sich dort bis zum nächsten Frühling hält, zerrt an den Energiereserven der Hunde und raubt ihnen viel Kraft. Auch dieses Jahr wird es sicherlich wieder der eine oder andere nicht schaffen.

Umso bemühter sind wir, gerade vor dem Winter, viele gute Plätze für die Hunde zu bekommen.

Bitte schaut in diese traurigen Hundeaugen und helft uns auch weiterhin auf so wundervolle Weise. Denn ohne euch alle, könnten wir diesen Weg nicht weitergehen.

Liegeflächen für den Winter

Da in den Gehegen in Ungarn keine wärmeren Liegeflächen vorhanden sind und die Hunde zum größten Teil auf nacktem und damit bitterkaltem Beton liegen müssen, möchten wir zum nächsten Winter hin, einige Kunststoff EU-Paletten (Hygiene-Paletten) mit geschlossener Fläche nach Ungarn mitnehmen... 

...und diese, vor allem erst einmal den kleinen Hunden und den Senioren als, von unten, etwas wärmere Liegeflächen anbieten. Da in der Vergangenheit bereits unsere Iso-Paletten von den Hunden gut angenommen wurden, sind wir guter Dinge, dass diese Paletten aus Kunststoff ebenfalls den Hunden dienlich sein werden. Sie sind, im Gegensatz zu unseren Iso-Paletten, die ihren Zweck im überdachten und Innenbereich wunderbar erfüllen, in jeglicher Hinsicht wetter- und frostsicher sind. Somit hätten die Hunde die Möglichkeit auch im Außenbereich erhöhter und damit vor der Kälte und Nässe von unten ein wenig geschützter verweilen zu können.

Falls die Akzeptanz der Hunde gut ist, möchten wir nach und nach alle Gehege mit solchen Kunststoff-Paletten ausstatten.

Zwar sind diese Paletten in der Anschaffung nicht ganz günstig. Da sie jedoch ziemlich unverwüstlich sind und damit eine lange Lebensdauer aufweisen, möchten wir trotzdem in diese Möglichkeit für die Hunde investieren und ihnen so ein wenig Schutz vor Kälte und Nässe geben.

Falls uns jemand hierbei unterstützen möchte und sich vielleicht an solch einer Palette beteiligen und gar eine für die Hunde "spendieren" möchte, sagen wir jetzt schon einmal  "Danke". Falls jemand eine günstige Beschaffungsquelle entsprechender Hygiene- Paletten weiß, dann bitten wir gerne um eine Info.

Dringender Spendenaufruf für Paulchen ehemals Tadé !!!

Im Sommer haben wir bei einer unserer Spendenfahrten Tadé, den kleinen alten Pekinesenmix in der Quarantäne in Ungarn endeckt, Er war damals so armselig und mehr tot als lebendig. Uns war sofort klar: Wenn wir diesen kleinen Hund nicht rausholen, stirbt er.

Gott sei Dank hatte sich schnell eine liebe ältere Dame gefunden, die dem kleinen Hündchen einen Platz bot. Obwohl Frau R. eigentlich keinen Hund, aufgrund ihres Alters, mehr aufnehmen wollte, tat ihr der kleine arme Tadé so unendlich leid. In Deutschland angekommen, lebte Paulchen, wie er jetzt gerufen wird, förmlich auf. Er genoss die Liebe und Zuwendung und gab diese tausendfach zurück. Jedoch hatte Paulchen von Anfang an große Probleme mit dem Kotabsatz. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass sein Bauchfell gerissen und dadurch ein Stück seines Darmes aus der Bauchhöhle getreten war. 

Da Paulchen ein sehr schwaches Herz hat, hatten wir erst einmal von einer OP abgesehen. Frau R. versuchte es mit milden Abführmitteln und es funktionierte auch eine ganze Weile. Bis Paulchen immer mehr Probleme bekam und wir bereits darüber nachdachten den kleinen Kerl in Frieden gehen zu lassen. NEIN, nur Frau R. nicht !!! Sie liebte diesen kleinen armen Kerl bereits schon so sehr, dass sie es nicht ertragen konnte darüber nachzudenken. Unglaublich wie diese, ebenfalls gesundheitlich sehr angeschlagene Frau, um das Leben von Paulchen kämpfte. UND PAULCHEN WOLLTE LEBEN!!! Egal wie schlecht es ihm jedes Mal ging, wenn er keinen Kot absetzen konnte und er Schmerzen hatte. Sobald Frau R. es dann doch irgendwie schaffte, dass er sich entleerte, war Paulchen voller Leben und genoss jede schmerzfreie Minute.

Es gab nur einen Weg: Wir entschlossen uns zur OP, um diesem kleinen armen geschundenen Hündchen noch eine gute Zeit zu geben. Eine kurze Zeit im Vergleich zu den viele Jahren in denen er irgendwo in Ungarn auf irgendeinem Hof gelebt haben musste. Der Kostenvoranschlag dieser schweren OP war schon im Angesicht unserer Möglichkeiten enorm hoch, jedoch waren unsere Gedanken in diesem Moment bei Paulchen und der Frage: Was ist ein Hundeleben wert? Darf man diese Frage überhaupt stellen. Uns war klar: Eigentlich nicht !!!

Die OP war sehr schwierig und dauerte viel länger als im Vorfeld erwartet. Die derzeitige Nachsorge bringt Frau R. an ihre körperliche Grenzen. Paulchen jedoch hat, trotz seines schwachen Herzens, alles relativ gut überstanden. Er kann wieder Kot absetzen und hat dadurch die Chance auf noch eine, hoffentich lange, Zeit in der er all das nachholen und genießen darf, was ihm sein ganzes bisheriges Leben verwehrt war.

Allerdings sprengen die endgültigen Kosten für seine OP unseren finanziellen Rahmen derart. Die gesamten Kosten, allein für die Operation, belaufen sich auf 1066,-Euro plus Nachsorge. Damit haben wir absolut nicht gerechnet. Unser kleiner Verein kann diese Kosten nicht aufbringen. Zumal die letzten Monate in Ungarn so viele Notfälle zu operieren waren.

Bitte bitte helft uns die Kosten für Paulchens OP zu tragen. Auch kleine Beträge helfen. Bei der Überweisung bitte "Paulchen" ins Betreff schreiben.

 


Spendenfahrt September 2014

Wir sind zurück von einer erfolgreichen Spendenfahrt, bei der es auf dem Rückweg auch wieder einige Fellnasen in ein besseres Leben geschafft haben.
Vollgeladen mit Futter, Decken und anderen nützlichen Dingen, haben wir uns auf den Weg nach Ungarn gemacht, wo wir bereits erwartet und wie immer herzlich empfangen wurden.

Ganz besonders hat es uns gefreut, dass es viele ältere Hunde geschafft haben, ebenso die 3 großen, schwarzen Rüden Paddel, Picasso und natürlich unser lieber Bandzi, der so lange auf seine Chance gewartet hat. Auch Shiva, die 7-jährige Rotti-Mix-Hündin, durfte mit ins Auto steigen.

Bei aller Freude lagen aber auch dunkle Schatten auf dieser Fahrt.
Zimbo, der kleine Mischlingsrüde, der bereits längere Zeit im Tierheim saß, hat es nicht geschafft. Er starb 2 Tage vor seiner Ausreise. Wir sind noch alle geschockt und können es kaum fassen.
Betsy, die kleine Rottweiler Maus, deren Bein dreifach gebrochen war, litt plötzlich an einer unerklärlichen Magen-Darm-Infektion, so dass sie zu schwach für die Fahrt war. Zum Glück geht es ihr inzwischen etwas besser und wir hoffen sie bei der nächsten Fahrt mitbringen zu können.
Freude und Leid liegen so nahe beieinander…
Unser Dank gilt allen, die uns mit Futter, Decken, einer Reisepatenschaft für die Tiere oder einem kleinen Benzinkosten-Zuschuss bedacht haben, vor allem natürlich den übernehmenden Vereinen, die den chancenlosen Hunden aus Ungarn einen Start in ein besseres Leben ermöglichen!!!
Die Erlebnisse und Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet und der fehlende Schlaf nachgeholt werden, aber wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Fahrt.
Paddel sagt: Es kann losgehen...
Paddel sagt: Es kann losgehen...

Eindrücke aus Ungarn


Alles, was du tun kannst,
wird in Anschauung dessen,
was getan werden sollte,
immer nur ein Tropfen eines Stromes sein,
aber es gibt deinem Leben einen Sinn und macht es wertvoll.
Das Wenige aber, das du tun kannst, ist viel,
wenn du nur irgendwo Angst und Leid und Weh von einem Wesen nimmst -sei es ein Mensch oder irgendeine Kreatur.

Albert Schweitzer

Update: Pferde

Wir hoffen nach wie vor, dass sich die Situation der armen, dauerhaft angebundenen Pferde in Ungarn ändert.

Und tatsächlich: Es ist zwar nur ein winzig kleiner Erfolg, aber immerhin, hat sich etwas getan.

Wir bekamen aus Ungarn folgende erfreuliche Nachricht:

 

...heute ging ich ins TH und die Mitarbeiter erzählten, dass sie am Morgen oft sehen, dass die Pferde des Zigeuners frei herumlaufen dürfen ( ich denke, er bekam sicher schon Briefe oder Kontrolle von den Behörden).

 

Es sieht so aus, als wenn unser Schreiben an die jeweiligen Instanzen der Stadt Szekesfehervar einen Anstoß gegeben hat, dass das Leid dieser Tiere von den Behörden nicht mehr nur ignoriert wird, sondern dass man sich mit der Situation zumindest befasst. Wir bleiben weiterhin dran und hoffen, dass nach und nach immer mehr Bewegung in die Sache kommt.

Katastrophale Zustände

In den letzten Tagen hatten Evelin und Esther aus Baja einen Einsatz der besonderen Art: Ein Mann, lebt mit 88 Hunden auf einem Hof bei Baja. Sicherlich war es irgendwann einmal sein Motiv Strassenhunden zu helfen. Allerdings wuchs dem Mann mit der Zeit alles über den Kopf, so dass er nicht mehr in der Lage war die Hunde richtig zu versorgen.

Nun konnte mit Hilfe der Behörden dem Ganzen ein Ende gesetzt werden. Die Hunde leben auf diesem Hof unter erbärmlichen Umständen und sind teilweise in einem verherrenden Zustand.



Evelin schreibt:

Letzte Samstag waren wir ein Platz... Eva kennt diesem Mann so gut. Einmal war er normal, aber jetzt ist er krank in seine Kopf. Bei ihm lebt 88 Hunden.
In so schreckliche Umstände. 

Der Bürokratie möchte etwas machen gegen diesen Mann. Einige Tierheim in Ungarn wird helfen, ob diese Hunden neue Zuhause finden kann. Hier wird ein Herabstufung sein, und muß man für die Hunde ein Lösung finden. Esther und ich, geimpfen und gechipen diese Hunde. 
Und operireren wir ein, weil die Kette in seine Hals war.
Dort war Schmutz, und Gestank. Die Hunden leben immer in dem Dunkel. Einige im "Box" und einige an Kette.
 Hab' ich kein Wörter, aber in Anhang schicke ich einige Fotos.

 

Für mich war es verwunderlich, dass die Hunden so gut sozializiert und so freundlich waren. Hab'ich schon viele Liebe! Gibt es so viele echte gute Hunde und gute Persönlichkeit!

Wir freuen uns sehr darüber, dass die "Handvoll" Tierschützer in Baja solch einen wunderbaren Erfolg für die Tiere zu verzeichnen hat.

Im Moment werden die Hunde auf dem Hof vor allem erst einmal medizinisch und mit Futter versorgt. Da es in Baja leider kein Tierheim gibt, hofft man, dass sich einige ungarische Tierheime bereit erklären die Mehrzahl dieser Hunde aufzunehmen. 

Wir haben Evelin versprochen, dass, falls für einige dieser Hunde sich kein Platz in Ungarn findet, wir helfen werden und versuchen werden für einige dieser armen Seelchen gute Plätze in Deutschland zu finden.

Alltag in Ungarn

Am Wochenende kamen wieder zwei Notfälle ins Tierheim: Cosmo, ein kleiner Rüde wurde völlig abgemagert und mit mehreren tiefen Bisswunden übersät an einer Strasse liegend und sich kaum noch rührend aufgefunden. Was ihm passiert ist können wir nur vermuten. Cosmo wurde Im Tierheim sofort medizinisch versorgt und alle hoffen, dass er es schafft.

Auch Calypso wurde aufgefunden, als er allein unterwegs war. Sein hinteres Bein ist gebrochen. Was passiert ist, wissen wir nicht. Vielleicht hat Calypso einen Schlag abgekriegt oder wurde von einem Auto angefahren. Auf jeden Fall muss auch Calypso dringend tierärztlich versorgt werden.

Da Gyöngyi heute mit Betsy, der kleinen operierten Rotti-Hündin in die Klinik zur Kontrolle fährt, nimmt sie den armen Caypso gleich mit. Es muß abgeklärt werden, was genau gebrochen ist und wie die weitere Behandlung auszusehen hat.

Shiva, liebes Rotti-Mix Mädchen auf der Suche nach einem weichen Körbchen

Shiva ist ein kleinerer Rotti-Mix. Sie ist ca. 6-7 Jahre alt, verträglich und sehr lieb und sanft im Umgang. Sie war allein auf den Strassen unterwegs und wurde dann ins Tierheim gebracht. Da sie schon etwas älter ist, hat sie in Ungarn selbst keine Chance mehr auf Vermittlung. Vielleicht auch gut so, denn lest endlich wäre es sehr traurig, wenn sie die nächsten Jahre wieder nur in einer Hundehütte oder einem Zwinger verbringen müsste, Es ist anzunehmen, dass ihr bisheriges Leben eben genauso aussah.

Damit sie jedoch ihr Leben auch nicht im Tierheim verbringen muss, möchten wir ihr helfen und hier auf dieses bezaubernde Seelchen aufmerksam machen. Wir hoffen, dass Shivas trauriger, aber gleichzeitig doch so lieber Blick jemanden genau ins Herz trifft und ihr dadurch ein Ticket nach Deutschland verschafft. Wir wünschen Shiva für ihre zweite Lebenshälfte viele streichelnde Hände und ein schönes weiches Körbchen ganz nah bei ihren Menschen.

Update: Hilfe für die Pferde

In Bezug auf die, in direkter Nachbarschaft des Tierheims angebundenen Pferde tut sich anscheinend etwas. Zwar haben wir bis heute keine Antwort auf unsere Schreiben an die Obrigkeiten der Stadt Székesfehérvár erhalten, aber wir gehen davon aus, dass der Halter der Pferde einen ersten kleinen Verweis erhalten haben muß, denn das Fohlen, welches bis dato ohne Wasser und Schutz vor der Witterung kurz angebunden war und auf welches wir explizit in unserem Schreiben hingewiesen haben, jetzt frei ist. Es kann sich anscheinend den ganzen Tag bewegen, wie es mag. Die anderen Pferde sind leider immer noch 24 Stunden an die Wagen angebunden. Allerdings stehen sie jetzt weiter hinten auf dem Grundstück und damit näher am Haus, so dass die schlechte Situation der Pferde für außenstehende oder vorbeigehende Personen nicht mehr so gut ersichtlich ist.

 

Wir sind ein schon traurig darüber, dass sich die Situation für die erwachsenen Pferde nicht verbessert hat. Aufgrund dessen, dass das Fohlen frei läuft und die anderen Pferde nun doch etwas weiter hinten auf dem Grundstück stehen können wir jedoch vermuten, dass unsere Schreiben zumindest angekommen sind und Beachtung fanden.

Wir hatten jetzt Gelegenheit uns mit einem ungarischen Tierschützer und selber großen Pferdeliebhaber über diese Situation zu unterhalten. Er konnte uns über Hintergründe, konkrete Vorgehensweisen und Handelsgepflogenheiten, gerade der Zigeuner in Ungarn, aufklären. Wir waren zutiefst erschüttert, welche Wege und Qualen manche Pferde dabei durchlaufen. Gerade vor dem Hintergrund, dass sowohl das kleine Pony als auch die Mutterstute nicht mehr zu sehen waren. Ausserdem konnte er uns wertvolle Hinweise und Tipps für unser weiteres Vorgehen geben. Gleichzeitig hat er uns aber auch vor gerade solchen Menschen gewarnt, da diese keine Skrupel kennen.

Uns wird wieder einmal bewußt, dass man die Mentalität und den Menschenschlag erst verstehen muß, bevor man eine Strategie entwicket, die in einem fremden Land funktionieren könnte. Uns ist auf jeden Fall bewußt, dass hier ein "langer Atem" gebraucht wird.

Wir bleiben weiterhin dran und geben nicht auf Druck aufzubauen. In der Hoffnung, dass wir für die armen Pferde doch noch ein wenig mehr erreichen können.

Wir sagen Danke

Am Wochenende waren zwei liebe Tierschutzkolleginnen in Ungarn. Sie wollten sich gern das Tierheim anschauen. Sie wurden vorort aufs Herzlichste empfangen und konnten sich in Ruhe einen Eindruck verschaffen. Damit sie nicht mit einem leeren Auto den Weg nach Hause antreten mußten, durften das Windhundmädchen Tigi und die zwei Zwerglein Regi und Nacho mit ihnen mitfahren. Dankeschön liebe Moni, dankeschön liebe Ute für euer Interesse an dem was wir tun und euren tollen Einsatz.

 

Hier einige Bilder:

Notfall - Bandzsi sucht dringend Altersruhesitz

Bandzsi ist einer der großen, schwarzen "Langzeitsitzer" im Tierheim in Ungarn. Er kam vor fast 1,5 Jahren als Fundhund dorthin. Da große Hunde wie Bandzsi in Ungarn als Hofhunde gehalten werden und dabei einen "Job" zu erfüllen haben, kann man vermuten, dass er seinem ehemaligen Besitzer unnütz geworden war und dieser sich seiner dann auf irgendeiner Strasse "entledigt" hat, indem er ihn seinem Schicksal überließ. Dabei ist Bandzsi solch ein "Riesenschatz".

Nachdem Bandzsi nun schon so lange im Tierheim auf jemanden wartet, der ihm eine zweite Chance gibt, möchten wir ihm helfen und versuchen einen schönen "Altersruhesitz" für ihn zu finden, wo dieser wirklich tolle Hund seine "wohlverdiente Rente" genießen darf.

Bandzsi ist ein ganz wundervoller Hund. Wir besuchen ihn jedes Mal, wenn wir vorort sind und können selbst miterleben wie lieb und sanft dieser große Hund ist.

 

Bandzsi ist wie ein "Fels in der Brandung"! Ausgeglichen, souverän und gelassen gibt er sich. Man fühlt sich neben ihm im wahrsten Sinne des Wortes geborgen und "gut aufgehoben". Bandzsi strahlt so viel Ruhe und vorallem Lebensweisheit aus. Gleichzeitig ist er aber auch ein ganz großer "Schmuser". Zärtlich drückt er sich an einen, gibt die Pfote und möchte Zuwendung und Liebe.

Bandzsi schätzen wir auf ca. 9-10 Jahre, vielleicht auch ein Stück weit jünger. Er ist trotz seiner Größe (64 cm SH) gut auf den Beinen und liebt Spaziergänge. Dabei läuft er ganz wunderbar an der Leine. Er zieht nicht, reagiert sofort auf "Gegenzug" und läuft schön gleichmäßig. Bandzsi liebt die Menschen und genießt es dabei zu sein. Er kommt auch mit anderen Hunden aus. Dabei findet er die Mädels natürlich besser als männliche Artgenossen. Da es nur wenig Bewegungsmöglichkeiten im Tierheim gibt und Bandzsi das Fressen so sehr liebt (vielleicht auch aus Langeweile), hat er leider über die Zeit hinweg etwas an Körperfülle zugenommen. Gut, sportlich sieht, weiß Gott, anders aus. Aber sicherlich würde sich dieser Zustand wieder ändern, wenn er mehr Bewegung bekäme. 

Bandzsi tut uns allen sehr leid. Er ist ein wirklich guter Hund. Wir hoffen so, dass ihm doch noch jemand ein Zuhause schenkt in dem er seine letzten Jahre auf sauberen weichen Decken und in Würde verbringen darf. Bandzsi braucht wirklich nicht viel. Schön wäre ein eher ruhiges Zuhause. Auch gern zu einer netten Hündin. Da Bandzsi groß und schwer ist und wir ihm Treppen nicht mehr zumuten möchten, wäre Haus und Garten toll. Hier könnte er bei seinen Leuten sein, hätte aber auch die Möglichkeit auf der Terasse zu liegen und die Natur um sich herum zu genießen.

Bandzsi hat sein Leben lang dem Menschen gedient und dabei bestimmt einen guten "Job" gemacht. Eigentlich sind wir Menschen es ihm jetzt schuldig, dass es ihm auf seine alten Tage gut geht und er selbst umsorgt wird. Vielleicht hat Bandzsi Glück und Jemand schenkt ihm doch noch Liebe und eine gute Zeit. Im Tierheim sitzt er Tag für Tag einsam hinter Gittern und wartet den ganzen Tag auf eine streichelnde Hand. Dabei läuft ihm nur die Zeit davon.

Tolle Geburtstagsidee

Julita, ein liebes Team-Mitglied, feierte am vergangenen Wochenende ihren runden Geburtstag und hatte sich dazu etwas Wunderbares überlegt: Julita bat in der Einladung ihre Gäste ihr keine Geschenke mitzubringen. Sie sagte: Man hat doch wirklich alles und die Tiere haben es viel nötiger. Stattdessen wünschte sie sich von ihren Gästen, dass sie für unseren Verein spenden mögen. Es wurde kurzerhand ein Schuhkarton als Spendenbox umfunktioniert und tatsächlich erfüllte Jeder Julitas Wunsch und spendete.

Als wir von Julitas Vorhaben hörten, freuten wir uns natürlich sehr. Da wir, durch die vielen Notfälle im Tierheim und deren notwendige Operationen, wirklich jeden Euro brauchen.

Getoppt wurde jedoch dieses schöne Vorhaben durch die Idee und das Engagement von Lara und Julian. Die beiden Kinder hatten sich überlegt, dass man doch Glücksarmbänder knüpfen und dann an die Geburstagsgäste verkaufen könnte.

Lara und Julian knüpften an zwei Tagen über 40 bunte Armbänder. Mit dieser Aktion sammelten die beiden Kinder noch zusätzlich 81,- Euro für den Verein "Hund und Katz Tierhilfe e.V.". Wir sagen den Beiden dafür ein riesen Dankeschön! Das habt ihr ganz ganz toll gemacht!

Insgesamt kamen an diesem wunderschönen Abend 461,- Euro für die Tiere in Ungarn zusammen. 

Liebe Julita, liebe Lara, lieber Julian,

wir drücken euch von Herzen und sagen tausend Dank für eure tolle Unterstützung.

Regö hatte großes Glück

Evelin schickte uns diese Nachricht. Es zeigt mal wieder wie grausam Menschen sind. Gott sei Dank gab es ein Happy End für den kleinen Regö.

Die Tage bekam Evelin einen Anruf von einem Mädchen. Ganz in der Nähe hätte sie einen Hund in einem Auffangbecken entdeckt. Evelin fuhr zu der besagten Stelle und tatsächlich saß in diesem Loch mitten auf dem Feld ein kleiner Hund. Daß er von allein hineingefallen ist war sehr unwahrscheinlich. Jemand hatte sich seiner auf schreckliche Art und Weise entledigt und ihn hineingeworfen. Wenn ihn das Mädchen nicht gefunden hätte, wäre er genauso wie ein anderer Hund, der bereits verwest war, jämmerlich verhungert. Evelin endeckte das Skelett des anderen Hundes und war entsetzt. Wieder einmal wird einem bewußt wie grausam Menschen sein können.

Den kleinen Regö, hat dieses schlimme Schicksal zum Glück nicht ereilt. Er ist nun in Sicherheit. Zwar noch etwas verschüchtert, aber sehr süß. Regö kann bald ins Tierheim umziehen und wird von dort aus bestimmt bald mit uns reisen dürfen.

Dringend OP-Paten gesucht!

Nachdem Moscok ihre erste Operation, dank euer Unterstützung hinter sich gebracht hat und nun langsam auf dem Weg der Besserung ist, sind zwei weitere Notfälle im Tierheim eingetroffen. Somit war Gyöngyi gestern mit insgesamt vier Hunden bei einem Spezialisten in der Klinik. Leider haben alle vier Hunde das gleiche Problem: Alte Knochenbrüche, die über eine lange Zeit hinweg unbehandelt blieben und den Hunden schreckliche Schmerzen bereiten.

Gyöngyi schreibt (übersetzt):

Gestern war ich bei Spezialist mit 4 Hunden.

Alle von ihnen haben eine gleiche Problem: Es gab es eine alte 
Verletzung, Unfall oder Schlag und niemand kümmerte sich darum. Die Knochen sind dann falsch zusammengewachsen und führten zu Fehlbelastungen und Entzündungen. So ist es schlimmer und schlimmer, Tag für Tag geworden. Alle diese Hunde haben schlimme Schmerzen und benötigen mindestens eine Operation. Bei Zsömi und Barnabas müsste  ihre  Oberschenkelknochen Kopf  abgetrennt werden. Bei dem armen Zsömi müssten sogar beide Beine operiert werden.
Gestern ist Csili in die Klinik bereits operiert worden, ihr Becken war an 3 Stellen gebrochen! So viele Schmerzen!
Heute wird der junge Bobó, arme Junge operiert werden! Er ist ein Welpe und nur 3 Monate und hat bereits wie viele Schmerzenin seinem kurzen LebenSchrecklichIn seinen ersten Wochen ist sein Oberschenkel ist gebrochen und hat sich verschoben.
Ich werde am Freitag mit Zsömi und Barnabás in die Klinik gehen.
Ich warte auf ihre OP und bringe sie zurück ins Tierheim. 
Ich hoffejeder wird in Ordnung kommen und dann finden sie ein schönes Zuhause. Sie haben es nach ihrer schlimmen Zeit doch so sehr verdient.
 
Das sind die vier Notfälle:

Csili, 8 Jahre altes, ganz liebes Hundemädchen. Ihre Hüfte ist an drei Stellen gebrochen.

Bobo, süßer 3 Monate alter Welpe, hat einen gebrochenen Oberschenkel, der sich verschoben hat. Hat schlimme Probleme beim Laufen.

Barnabas, 7 Jahre alter, total süßer und lieber kleiner Mix-Rüde. Wurde von seinem Besitzer ins Tierheim abgeschoben. Bei ihm muss, aufgrund einer Fehlstellung der Oberschenkelkopf abgetrennt werden.

Zsömi, 2 Jahre, wunderschöner, lieber Rüde. Ebenfalls Abgabehund. Bei ihm müssen leider beide Beine operiert werden.

Diese Hunde brauchen dringend Hilfe, um endlich ein schmerzfreies Leben führen zu können. Gyöngyi tut wirklich alles, um die Bedingungen dafür zu schaffen. Allerdings wird das Tierheim die OP-Kosten nicht "stemmen" können. Damit diese Hunde nicht mehr leiden müssen und in eine bessere Zukunft blicken können, suchen wir nun OP-Paten: Menschen, die, wie wir, diesen Hunden helfen möchten und uns dabei unterstützen die Operationskosten zu tragen.

Feuer im Tierheim

Gestern gab es ein Feuer im Tierheim. Eines der Vorratshäuser brannte aus. Gott sei Dank konnte das Feuer noch rechtzeitig gelöscht werden, bevor es sich auf das daneben liegende Katzenhaus und die anderen Hundehäuser ausbreiten konnte.

Wie durch ein Wunder kam keiner der Menschen oder eines der Tiere zu Schaden.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, kann noch nicht mit Gewissheit bestimmt werden. Ob es sich hierbei um einen Kurzschluß handelte oder der Grund wo anders zu suchen ist wird noch geklärt. Ausser, dass das Vorratshaus wieder aufgebaut werden muß, ist bei dem Feuer leider ein großer Teil der Futtervorräte vernichtet worden. Beides reißt ein Riesenloch in die sowieso schon knappe Finanzlage des Tierheims.

Falls Sie mit einer Spende helfen möchten, geben Sie bitte auf dem Überweisungsträger das Stichwort "Feuer" an.

Update: Notfall - Rex packt gerade sein kleines Köfferchen

Gyöngyis "Plan" für Rex ging auf!

Sie übernahm den 8 jährigen Rüden vor einiger Zeit aus einem anderen Tierheim, in dem er 6 lange Jahre gesessen hatte, um dem lieben Rüden eine neue Chance zu geben. Und tatsächlich sollte Rex Glück haben. Rex packt gerade sein Köfferchen und wird uns bei unserer nächsten Fahrt nach Deutschland begleiten. Er zieht auf eine PS. Wir freuen uns riesig für diesen Schatz.

Eindrücke aus Ungarn im Juni 2014

Sommerfest 2014 in Ungarn

Letztes Wochende war es wieder soweit. Einige von uns machten sich auf den Weg nach Ungarn. Diesmal war unser Besuch für einen Tag länger eingeplant. Anlaß war das Sommerfest im Tierheim. Wir hatten Gyöngyi versprochen dieses Jahr dabei zu sein.

Natürlich fuhren wir nicht mit leeren Autos, sondern hatten viele Spenden dabei. Neben Futter, Hundezubehör und Allerlei für die Sommerfest-Tombola, konnten wir dem Tierheim eine Menge an medizinischen Utensilien, wie Verbandszeug, Mullbinden, Spritzen, Kanülen, etc. mitbringen. Wir möchten uns hiermit bei allen Spendern bedanken.
Leider war das Wetter nicht ganz so wie erwartet. Trotzdem waren viele Menschen gekommen und es war für uns alle ein ganz wunderbarer Tag.

Wieder einmal bewiesen die Ungarn, dass man mit wenigen Mitteln doch so viel erreichen kann. Was uns besonders auffiel war, dass bei diesem Fest nicht die Verpflegung der Besucher mit Getränken und Essbarem im Vordergrund stand, sondern, neben einigen Infoständen, sich der Fokus des Geschehens einzig und allein auf die Tiere im Tierheim richtete.

Auf dem Programm standen unter anderem eine Tombola und ein großer Hundespaziergang an dem alle leinenführigen Hunde des Tierheims teilnehmen konnten. Es war schon beeindruckend und bewegend wie sich nach und nach der Innenhof des Tierheimgeländes mit den aufgeregten und sich freuenden Hunden aus den Gehegen und ihren Spaziergehern füllte und, als alle beisammen waren, sich der ganze Pulk aus dem Tierheim hinaus in Bewegung setzte.

Nach dem Spaziergang wurden noch einige Hunde einzelnd vorgestellt. In der Hoffnung, dass sich doch für den einen oder anderen ein neues Zuhause ergibt. Leider haben es besonders die Älteren sehr sehr schwer in ihrem eigenen Land noch einmal einen neuen Menschen zu finden.
Der Höhepunkt und krönender Abschluß des Tages war eine Hundevorführung am Nachmittag. An dieser nahmen sowohl einige Hunde aus dem Tierheim, aber auch Ehemalige, die in Ungarn ein Zuhause gefunden hatten, teil. Während der Vorführung standen uns Tränen der Rührung in den Augen. Man hatte sofort das Gefühl: Mein Gott, wie viele verborgene und vergessene "Hundeschätze" es im Ausland in den Tierheimen doch gibt. Und wie toll sich die Charaktere der verschiedenen Hunde mit ein wenig Geduld, Zuwendung und Übung entfalten können.

Besonders Neffi, eine kleine, 6 Jahre alte und unscheinbare ChowChowMix Hündin hatte mich persönlich mit ihrem Können beeindruckt. Zumal diese Hündin noch vor einigen Monaten verwahrlost und völlig verängstigt im Tierheim ankam und sich nun als wunderbarer, sehr gelehriger und extrem souveräner Hund zeigte.

Da Neffi mit ihren 6 Jahren in Ungarn selbst nur sehr geringe Chancen auf eine Vermittlung hat, haben wir uns bereits im Vorfeld um einem TSPlatz in Deutschland für diese bezaubernde Hündin bemüht. So durfte auch Neffi, neben einigen anderen "Glückspilzen" auf unserer Rückfahrt mit nach Deutschland reisen. Hier hat sie mehr Chancen und wird sicherlich bald mit ihrem tollen Wesen einen lieben Menschen für sich gewinnen.

Für uns war dieser Tag ein Tag mit vielen Eindrücken. Wir waren über das gute Publikum begeistert, welches zum Sommerfest ins Tierheim gekommen ist. Leider sind es immer noch viel zu wenig Menschen in Ungarn, die die Tiere lieben und schätzen. Gyöngyi hat auf jeden Fall viel in der Region erreicht. Wir freuen uns sehr darüber und werden sie auch weiterhin unterstützen.

Großer, schwarzer Hund - Na und!

Wieder einmal möchten wir auf die großen schwarzen Hunde im Tierschutz aufmerksam machen. Es gibt so viele, die aufgrund ihrer Fellfarbe und Größe ein Schattendasein in den Tierheimen fristen. Obwohl sie vom allerfeinsten Charakter  sind, haben sie es immer besonders schwer jemanden für sich zu begeistern und noch einmal ein Zuhause zu finden. Warum nur?
Wir möchten hier einige von ihnen vorstellen. Sie sitzen schon sehr lange im Tierheim in Ungarn. Sie sind richtig toll! Nur keiner will sie!

Tapi, der immer gutgelaunte Schatz.

Beschreibung:

Rüde, 5 Jahre alt, ca. 60 cm SH, Tapi wurde ursprünglich als Wachhund angeschafft. Leider taugte er nicht für solch einen Job, da er sich über jeden Menschen freute, der das Grundstück betrat. Sein Besitzer gab ihn kurzerhand im Tierheim ab. Tapi ist ein sehr freundlicher und offner Rüde, der sich ebenfalls gut mit anderen Hunden versteht. Er kennt die Leine und geht gern Spazieren. Tapi liebt die Menschen, Deshalb suchen wir für ihn ein schönes Zuhause, in dem er nah bei seinen Menschen sein darf und viel umsorgt und gekuschelt wird. Tapi ist ein Hund, der sehr viel von der Liebe, die er bekommt auch zurück gibt. Er wäre sicherlich auch ein toller Familienhund. Die Kinder sollten jedoch aufgrund seiner Größe schon etwas älter sein.

 

Picur, der Mystische

Beschreibung:

Rüde, 6 Jahre alt, 62 cm SH, Picur ist ein wunderschöner Schäfi. Picur ist von seinem Besitzer abgegeben worden, weil erdiesem zu anhänglich war. Ja, tatsächlich! Nun leidet er entsetzlich im Tierheim. Sein Blick ist traurig und melancholisch. Ihm fehlt der Menschenkontakt. Sobald sich jedoch jemand mit ihm beschäftigt, ist er für diesen kurzen Moment glücklich und ausgelassen. Picur ist ein aussergewöhnlicher Hund, der mich sehr beeindruckt hat. Ihn umgiebt eine geheimnisvolle Aura, die einen in seinen Bahn zieht und verzaubert.

Picur wirkt edelmütig und erhaben und total über den Dingen stehend, doch setzt man sich zu ihm und streichelt ihn durchs Gitter, klebt er förmlich am Gitter, wie ein kleiner "Schoßhund", um ja jede Berührung zu erhaschen. Armer trauriger Picur! Er liebt und braucht die Menschen so sehr und würde sicherlich für seinen eigenen Menschen durchs Feuer gehen. Wer gibt diesem wundervollen Hund eine neues Zuhause und gewinnt mit ihm einen Kameraden fürs Leben?

Lajka, der liebe und sanfte Senior
Beschreibung:

Rüde, 9 Jahre alt, 57 cm SH. Lajka wurde von seinem ehemaligen Besitzer ins Tierheim gebracht, da dieser sich nicht mehr um seinen Hund kümmern konnte. Lajka hatte es gut bei ihm. Umso trauriger ist es, dass er jetzt als alter Hund den Stress und die Kälte im Tierheim ertragen muß. Lajka ist sehr freundlich mit Menschen und versteht sich auch gut mit anderen Hunden. Obwohl Lajka schon ein etwas älteres Semester ist, geht er gern spazieren und ist auch sonst noch recht fit.

Leider hat Lajka aufgrund seines Alters und seiner schwarzen Fellfarbe in Ungarn keine Chance mehr auf Vermittlung. Wir hoffen wirklich sehr, dass doch jemand sein Herz für diesen netten älteren Herren öffnet und ihn zu sich ins Warme holt und Lajka nicht den Rest seines Lebens in einem kalten Gehege verbringen muß.

Jaffa, das Power-Mädchen
Beschreibung:

Hündin, 2 Jahre alt, 60 cm, Fundhündin. Jaffa ist ein menschenbezogener und aktiver Hund, der körperlich und geistig ausgelastet werden möchte. Jaffa braucht noch Erziehung. Aufgrund der Größe sollten die Kinder schon größer sein. Jaffa kommt gut mit Artgenossen aus. Im Moment lebt sie mit dem Rüden Szpánki zusammen in einem Zwinger. Beide besuchen gemeinsam die Hundeschule im Tierheim. Und das mit großem Erfolg.

Wir müssen etwas tun!

Vor einigen Tagen bekamen wir eine sehr traurige Mail von Evelin. Die Hunde in der Tötung sind in großer Gefahr.

 

Bis jetzt konnten wir regelmäßig Hunde aus der Tötung holen und sie ins Tierheim bringen lassen. Von dort aus konnten wir sie dann bei einer unserer Spendenfahrten mit nach Deutschland nehmen. Unser Ziel war es, die Anzahl der Hunde in der Tötung so gering wie möglich zu halten, damit dadurch für die dort verbliebenen Hunde eine längere "Frist" entstand und sie weiterleben konnten, bis wiederum das Tierheim freie Plätze zur Verfügung hatte und Hunde aus der Tötung aufnehmen konnte. Diese Vorgehensweise funktionierte fast zwei Jahre wunderbar. In dieser Zeit fanden keine Tötungen gesunder Tiere mehr statt. Leider macht nun die zuständige ungarische Behörde Druck: Die Verweildauer der einzelnen Hunde in der Tötung sei zu lang! Ihrer Meinung nach sollen die Hunde in der Tötung nicht "aufbewahrt", sondern, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, nach einer Frist von 14 Tagen konsequent getötet werden. Es ist eine Tötung und deshalb soll auch getötet werden! Was für eine grausame Aussage!

Für Evelin und uns ein Ding der Unmöglichkeit innerhalb solch kurzer vorgebener Zeiten allen Hunden den rettenden Transport ins Tierheim zu gewährleisten. Zumal Gyöngyi die Hunde aus der Tötung nur mit gültiger Impfung aufnehmen kann.
Für uns alle ist diese Forderung der Behörde eine Katastrophe. Evelin und Ester haben in der Tötung in den letzten Monaten so viel erreicht und wir alle waren jedesmal glücklich über die geretteten Hunde.

Wir müssen etwas tun!!!

Da Vorort kein Tierheim existiert, landen zur Zeit alle, sowohl durch den Hundefänger eingefangenen Hunde als auch alle Abgabehunde in der Tötung. Unser aller Traum wäre dort ein kleines Tierheim zu errichten. Leider hängt wieder einmal alles an den nicht verfügbaren finanziellen Mitteln.

Wir sind sehr sehr traurig über die schlimme Situation und Ausweglosigkeit für die Hunde. Natürlich werden wir weitermachen und im Rahmen unser aller Möglichkeiten auch weiterhin versuchen Hunde rauszuholen und in Sicherheit zu bringen. Leider werden es jedoch nicht mehr alle schaffen. Vorallem das nun bleibende Gefühl, dass unserem Tun jederzeit, von seiten der ungarischen Behörde, ein Riegel vorgeschoben werden könnte und wir den Tieren nicht mehr helfen können, ist entsetzlich.

Bericht aus Ungarn

Gyöngyi hat uns einen Bericht über die Aktivitäten im Tierheim geschrieben.
Zukünftig möchten wir versuchen in regelmäßigen Abständen einen solchen Bericht aus Ungarn zu veröffentlichen. Er zeigt wie engagiert unsere ungarischen Tierfreunde sind und wie wichtig Aufklärung vor Ort ist. 

Göngyi schreibt:

(übersetzt)

Wir nahmen einige Fledermäuse auf, die im Laufe des Winters schwach wurden, sie müssen nur aufgepäppelt werden und dann können sie wieder freigelassen werden.

An den Sonntagspaziergängen nahmen sehr viele Leute teil, so konnten sich unsere Hunde viel bewegen und ihre Sozialisierung war sehr erfolgreich.

Auch für viele Kastration sorgten wir: 13 Hunde ( 10 Rüden und 3 Hündinnen ),8 Katzen (2 Kater und 6 weibliche Katzen) und 2 Hasen wurden kastriert.

An den Programmen der Kindersektion lernten die Schulkider die folgenden Themen kennen: entsprechende Tierfütterung; Unsere Tiere im Gefahr ( Vergiftungen); die wertvolle Tierwelt auf unserem Naturschutzgebiet „Sóstó”; Therapietiere ( wie diese das Leben von Menschen erleichtern können).

 

Die Trainingstunden vom 4Tappancs-Herosz Hundeschule wurden angefangen, gleichzeitig auf zwei Plätzen. Unter den „ Familienhunden” bekamen Jaffa und Szpánki von unseren Tierheimtieren eine Möglichkeit „zum Lernen”, mit ihnen beschäftigen sich Évi und Andi jede Woche. In der Gruppe von Hundetrainerlehrlingen wird mit unsreren Neffi und Mary von Jani und Zsuzsa beschäftigt. Alle 4 Hunde entwickelten sich in diesem einzigen Monat sehr viel, ausserdem dürfen Neffi und Mary im Dog Garden als Gast leben. Wir sind sicher, dass ein jeder von diesen Hunden eine bessere Chance zur Vermittlung bekamen. Samstags gehört der Trainingsplatz den Hundewelpen: 3 junge Hunden haben die Möglichkeit in der Welpenschule zu „lernen”. Im Rahmen des Gemeinschaftsdienstes wurden mit der Hilfe von den Studenten aus der Schule Vasvári die Hundeschuletrainings, wo weitere 4 Hunde von uns eine Möglichkeit bekamen. Diese Stunden werden von den Trainers des Dog Gardens abgehalten.

Den 28. März organisierten wir einen Konferenz mit dem Titel Lieblingstiere im 21. Jahrhundert – oder die Wirkung des Menschen auf die lebende Welt. Der Vortag wurde von Gyöngyi Krepsz, Zoologin, Tierheimleiterin abgehalten. Sie gab durch statistischen Daten und Fotos Antwort auf die Frage : Behandeln wir die um uns lebenden Tiere als Gefährte, als Lebewesen? Laut ihrer Erfahrungen leider nicht, ja das Leiden der ins Tierheim aufgenommenen Tiere durch eine verantwortungsvolle Tierhaltung erspart werden könnte. Sie hob aus, dass die Zahl der aufgenommenen Katzen im Jahre 2013 153% war zu den Katzenzahl im 2007, die Katzenpopulation wächst ständig. 50 % der aufgenommenen Hunde war das Lebensalter unter 1 Jahr, 75 % der Katzen waren unter 1 Jahr. Das unterstützt die Wichtigkeit von der Kastration. Das Tierheim sorgt für die Kastration von sehr vielen Tieren; die Tierbesitzer müssten für die Kastration nur je eines Tieres sorgen – auch das ist ein Teil der verantwortlichen Tierhaltung.

Péter Kiss, Leiter des Duna-Ipoly Nationalparks sprach davon, dass die zunehmende Hauskatzenpopulation gefährdet die Wildkatzen. Wenn sich die Lage nicht verändern wird, wird dieser Tierart in unserem Land verschwinden. Die Kastration der Hauskatzen und derer Immunisierung gegen Tollwut wären sehr wichtig.

Dr. Bakó Diána,Tierärztin des Alpha-Vet Tierhospitals, für das Tierheim sorgende Tierärztin sprach von den Vorteilen der Kastration. Leider vergessen die Tierbesitzer bei ihrem Tier auch einen Kur gegen Parasiten zu machen. Sie illustrierte mit Fotos, wasfür schwere Folgen haben kann, wenn die Entwurmung dem Tier nicht durchgeführt wird.

Klinischer Spezialist, Dr. Morvay András sprach über Zoonosis. Die im vorigen Vortrag erwähnten Parasiten, wie zum Beispiel die Bandwürmer können sich aus Tieren auf die Menschen übertragen. Die von Tieren auf Menschen übertragenden Krankheiten werden Zoonose genannt. Zoonosen kann durch Einhaltung von grundsetzlichen hygienischen Regeln vorbäugt werden. Statt auf diese Regeln die Tierbesitzer aufmerksam zu machen empfehlen die Humanärzte leider oft, dass die Tierbesitzer ihr Tier frei werden. Im Vertrag ging es noch um Tollwut, Bandwürmer und Toxoplasmose.

Am 29. März, am Samstag hielten wir einen Katzentag für Kinder. Im Katzenhaus lasen die Kinder für die Katze Märchen gerne auf. Kinder, die mit dem Lesen Schwierigkeit haben,lesen den Tieren gerne auf, ja ein Tierchen nicht kritisiert, nicht verbessert, sondern nur schmust, wenn das Kind liest. Nach dem Lesen wurden die Katzen gestreichelt und Kinder und Katzen spielten mit Freude miteinander.

 

Am 30 März, am Sonntag wurde von uns der Hundetag abgehalten. Am gewöhnlichen Gassigehen nahmen sehr viele Leute teil, an dem danach organisierten Vermittlungsprogramm gab es leider wenigere Teilnehmer; aber auch so fanden vier Hunde – Bogyesz,Tökmag,Miki und Archie – einen liebenden neuen Besitzer.

 

Toller Erfolg für Ester und Evelin

Bereits letztes Jahr, bei unserem Besuch in Baja, hatten uns Ester und Evelin von vielen kleinen Hunden erzählt, die bei einer alten und verwirrten Frau ganz schrecklich und armselig leben. Die alte Frau sammelt Hunde und hält sie unter schlimmsten Umständen. 

Fast alle von den teilweise winzig kleinen Hündchen leben ausschließlich an einer kurzen Kette ohne richtigen Schutz vor Regen und Frost. Das Grundstück ist vollgestopft mit Müll und Unrat und die Hunde fristen dazwischen.

Ester, Evelin und weitere ungarische Tierschützer hatten bereits mehrmals versucht mit Hilfe des zuständigen Veterenärs das Grundstück zu räumen. Leider ohne Erfolg. Der Veterinär war bereit sein Zugeständnis zur Enteigenung zu geben, allerdings lag das Problem ganz wo anders. Das große Hindernis zur Enteignung war immer wieder der fehlende Platz für die Unterbringung der ca. 30 kleinen Hunde. Da in Baja kein Tierheim existiert, kam nur die Tötung als Bleibe in Frage. Die konnte jedoch die erforderlichen Kapazitäten nicht bieten. Zumal die Tötung fast immer voll belegt ist und man die dortigen Hunde nicht auch noch zusätzlich gefährden wollten.
Nun war es soweit! Man hatte endlich eine, zwar vorübergehende aber vorerst sichere Unterbringungsmöglichkeit für die Zwerge parat. Am 17.04.14 fand dann die vorläufige Enteignung von 19 Hunden statt. Evelin hat uns ein Video dazu geschickt. Auf diesem Video sieht man erst wie schlimm die armen Hunde dort gelebt haben. Jeder für sich an einer kurzen Kette inmitten von Unrat. Teilweise nur mit einem Karton als Schutz vor Kälte und Nässe.

Auf jeden Fall ist es ein wunderbarer und toller Erfolg für die Tierschützer vor Ort und wir freuen uns mit Ester und Evelin darüber, dass das Leid der geretteten Hunde nun vorbei ist.

Dem Engagement und der Behaarlichkeit der ungarischen Tierschützer ist es zu verdanken, dass die kleinen Hunde nicht mehr ihrem schrecklichen Schicksal überlassen sind. Noch vor einigen Jahren hätte man solche Haltungsmisstände weitgehend ignoriert und nicht für handlungsbedürftig erachtet. Heute schaut der Eine oder Andere doch genauer hin. Das Interesse am Tier und das Bewußtsein für dessen Wohlergehen wächst, insbesondere bei den jüngeren Menschen.

Wir freuen uns, dass die ungarischen Tierschützer solch einen wunderbaren Erfolg erzielen konnten und damit 19 Hundezwerge die Chance auf ein besseres Leben bekommen.

Damit die kleinen Hunde auch tatsächlich einmal spüren dürfen, wie sich ein eigenes Körbchen wirklich anfühlt, brauchen wir nun dringend Tierschutzplätze in Deutschland. Falls sich der eine oder andere Tierschutzverein bereit erklärt ein, zwei oder auch drei der kleinen Baja-Hunde aufzunehmen, wären wir und vorallem Ester und Evelin sehr froh und dankbar.

In der Tötung Baja

Ende März waren Eva und ihr Mann Ralf wieder einmal in der Tötung in Baja. Auch dieses Mal konnten sie insgesamt 14 Hunde in ein neues Leben begleiten. In der Tötung hat sich, Dank dem stetigen Einsatz von Evelin und Ester, so einiges getan.

Seit gut einem Jahr setzen sich Evelin und Ester für die Hunde in Baja ein. Und tatsächlich konnten sie so Einiges zum Positiven verändern:

Getötet wird nur noch im allergrößten Notfall. Solange die Anzahl der Hunde in der Tötung ein bestimmtes Level nicht übersteigt, wird davon abgesehen. Bis vor einem Jahr war die Vermittlung der Hunde aus der Tötung vom Betreiber und vom Bürgermeister nicht gerne gesehen. Das hat sich ebenfalls geändert. Damit keine Tötungen mehr stattfinden, ist eine stetige Vermittlung der Hunde Bedingung. Natürlich sind Evelin und Ester hierbei bemüht gute und zuverlässige Leute für ihre Schützlinge zu finden. Da aber immer noch die meisten Menschen in Baja eine altmodische Einstellung zur Hundehaltung haben, ist das wahrlich kein leichtes Unterfangen. Leider sind die Plätze, in die man einen Hund guten Gewissens vermitteln kann sehr selten. Um die Anzahl der Hunde niedrig zu halten ist nach wie vor Hilfe von außen absolut notwendig. Ohne diese Hilfe und die Möglichkeit der Mitnahme einiger Hunde, wären den Tierschützern vor Ort die Hände gebunden. Eine Entwicklung in die richtige Richtung wäre um ein Vielfaches schwieriger, wenn nicht gar unmöglich.

Evelin und Ester und die anderen Tierschützer vor Ort leisten wirklich tolle Arbeit. Ohne sie hätten die Hunde in Baja niemals eine Chance auf eine bessere Zukunft im eigenen Land. Wir möchten diesen tierlieben Menschen weiterhin unter die Arme greifen, indem wir so oft wie möglich Hunde mitnehmen und damit den Verbliebenen überhaupt erst die Chance auf ein Überleben geben.
Evelin und Ester haben dafür gesorgt, dass die Hunde in Baja nicht vergessen sind und man sich um sie sorgt. Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Zwinger sauber sind, jeder Hund eine eigene kleine Hundehütte, gutes Hundefutter und keine Abfälle mehr in seinem Napf hat. Was uns, bereits schon bei den letzten Malen, besonders gefreut hat ist, dass die Hunde in den Außenboxen nicht mehr ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind, sondern alle Boxen Dächer haben und gegen den Wind und Regen von aussen verkleidet sind. Da die Hundeboxen sehr klein bemessen sind und die Hunde bis dato nicht die Möglichkeit haben wenigstens einmal am Tag rauszukommen, ist jetzt ein Auslauf geplant. Dieser ist vom Bürgermeister in Baja genehmigt und kann nun in Angriff genommen werden.

Die Hunde in der Tötung Baja waren jahrelang vergessen. In dieser Zeit mussten viele von ihnen auf grausame Weise ihr Leben lassen. Wir sind sehr froh, dass sich Menschen in Ungarn gefunden haben, denen das jetzige und zukünftige Schicksal dieser Hunde nicht egal ist. Unsere Hoffnung ist, dass sich vielleicht mit der Zeit ein eigener kleiner ungarischer Tierschutzverein in Baja bildet und somit die Tötung überfüssig wird. Bis es jedoch soweit ist, werden wir Evelin und Ester weiterhin bei ihrer Tierschutzarbeit unterstützen.

  

Dieses Mal konnten 14 Hunde reisen. Davon durften 5 Hunde direkt nach Deutschland ausreisen. Die anderen 9 Hunde wurden erst einmal im Tierheim untergebracht. Die Hunde, die nicht das Gück hatten, dieses Mal mitfahren zu können, werden wir versuchen das nächste Mal mitzunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Abschießend noch einige weitere Bilder aus Baja:

Klicken sie bitte auf die Bilder, dann wird das jeweilige Bild groß angezeigt.

Das schönste Kompliment

Die folgenden Zeilen hat uns eine frischgebackene "Hundemama" geschickt. Wir finden, es ist nicht nur für uns das schönste Kompliment, sondern für den gesamten Tierschutz.

Danke für diese wundervollen Worte.

 

"....Ich finde es toll, was Ihr macht und bin jeden Tag froh und dankbar, dass wir einen Hund aus dem Tierschutz genommen haben.

Für mich wäre auch nichts anderes infrage gekommen.

Vor Jahren waren wir mal in Düsseldorf auf dem Dog Day. Dort gab es ganz viel rund um den Hund, so auch Stände verschiedener Tierschutzvereine.

Bei einem Stand stand so ein Aufsteller. Abgebildet auf dem Plakat war ein Hund der mit ganz, ganz traurigen Augen durch Gitterstäbe geschaut hat.

Ich musste weinen, weil mich das so berührt hat.

Manchesmal machte es mich so unglücklich, dass ich keine Zeit für „die wirklich wichtigen Dinge“ im Leben hatte. Das Leben ist voll von diesen

materiellen und vermeintlich wichtigen Dingen. Ich bin so dankbar, dass dieser "Hundeschatz" bei uns ist, der unser Haus in eine Hundehütte verwandelt

und mich dazu zwingt in alten Klamotten rumzulaufen und mit ihm durch den Dreck zu stapfen. Und wenn ich reinkomme und er durch die Gegend

hüpft wie ein Flummi und sich freut wie ein Schneekönig und die kleine Rute wedelt und er mich schnaubend anrotzt, dann kann das kein Geld der

Welt aufwarten.

Das ist der Anfang! Der Anfang von einem weiteren Meilenstein des Glücks im Leben!!!!

Wir werden sehen, wie es weitergeht. Die Zeit wird es zeigen.

Ganz liebe Grüße"

 

Hundehütten für Ungarn

Eine Tierfreundin hat uns 4 Hütten geschenkt, die wir bei unseren nächsten Spendenfahrten je nach Platz im Auto den neuen Bewohnern in Ungarn mitbringen. Eine Hütte ist bereits den Kaninchen des Tierheims versprochen, die leider bis jetzt noch in einem relativ tristen Gehege leben. Wir möchten bei nächster Gelegenheit dieses Gehege etwas "aufpeppen". Da kommt solch eine Hütte gerade recht. Gut mit Heu gefüllt wird sie den "Langohren" eine tolle Versteckmöglichkeit bieten. 

Wir haben ein Ticket!

Unsere nächste Spendenfahrt ist für April geplant. Auf der Rückfahrt sind diesmal folgende Hunde mit an Bord. Sie alle haben tolle Tierschutzplätze in Deutschand gefunden.

 

Wir reisen:

Lothar darf reisen!

Wir planen unsere nächste Spendenfahrt für April und auf der Rückfahrt werden auch wieder einige Hundenasen mit uns in ihr neues Leben reisen. Unfassbar aber wahr!

Diesmal wird auch Lothar mit von der Partie sein!

Wir haben von einem wundervollen, kleinen Tierschutzverein tatsächlich eine Zusage für Lothar bekommen.

Wir haben keine Worte und freuen uns so unglaublich für diesen älteren schwarzen Hund, der viele Jahre auf sich allein gestellt war und sich auf der Strasse durchkämpfen mußte; Dann im Tierheim landete, wo er zwei lange Jahre, durch seine Angst den Menschen gegenüber, zu den Unvermittelbaren zählte. Dank Hardy, unserem "Superhelden" sich den Menschen endlich ein wenig öffnen konnte und dabei plötzlich lernte, dass Hände nicht nur Steine werfen, sondern auch gut tun, indem sie liebkosen und streicheln; Daraufhin in eine tolle Pflegestelle in Ungarn einziehen durfte, in der Lothar alle Zeit der Welt bekam und sich so sein Vertrauen den Menschen gegenüber weiter ausbauen und festigen konnte; Und nun als 9 jähriger Rüde das ganz große Glück hat mit uns nach Deutschland reisen zu dürfen. Wir sind uns ganz sicher, dass es nicht sehr lange dauern wird bis Lothar sein größtes Glück findet, nämlich ein erstes eigenes Zuhause, in dem er geliebt und umsorgt wird. Wir drücken ihm dazu alle Daumen.

Liebe Gabi H., vielen vielen Dank dafür, dass du Lothar zu dir nimmst und ihm dadurch die Chance auf ein eigenes Zuhause gibst.

Spendenfahrt März 2014

Deutschland hat uns wieder!
Unsere zweite Spendenfahrt 2014 nach Ungarn ist beendet. Alles ist wunderbar verlaufen und auch das Wetter spielt diesmal mit. Wieder einmal waren unsere Autos, dank lieber Spender, vollgeladen mit Futter, Bettwäsche, Handtüchern, Decken und vielen anderen nützlichen Dingen für die Tiere vorort. Wie jedes Mal bei solchen Fahrten, durften auch diesmal einige Tiere auf der Rückfahrt mit uns in ein besseres Leben reisen. Nur diesmal war es eine ganz besondere Fahrt. Es waren viele Notfälle dabei, die es wirklich bitter nötig hatten.

 

Wir sind alle sehr glücklich , dass die beiden Neufis Maci und Zeus zusammen die Fahrt nach Deutschland antreten durften. Mutter und Sohn hatten noch nicht viel von ihrem Leben gehabt. Nun sind sie gemeinsam in einer tollen Pflegestelle untergebracht in der sie viel Zuwendung erhalten, endlich entspannen und langsam in ihrem "neuen" Leben ankommen können.

Auch für die arme Capri hat sich ganz kurzfristig ein schöner Tierschutzplatz ergeben. Da glücklicherweise noch genügend Zeit für ihre Ausreisepapiere blieb, durfte auch sie ihre Box im Auto beziehen. Wie wir bereits erfahren haben, ist Capri ein super liebes und total verschmustes Hundemädchen. Geschmust werden und dabei förmlich in den Menschen "hineinkriechen" findet sie ganz großartig. 

Lucky, der kleine Dackelmix war ebenfalls mit an "Bord". Gott sei Dank hat auch er ein Plätzchen in Deutschland gefunden. Wir hatten ihn bei unserer Spendenfahrt im Januar vor gut vier Wochen das letzte  Mal in Ungarn gesehen und waren jetzt erschrocken, wie dünn der kleine Kerl in dieser Zeit doch geworden ist. Für ihn war es wirklich allerhöchste Zeit aus seinem Gehege zu kommen. Für manche Hunde ist der Stress und der "Druck" der anderen Hunde einfach zu viel. Sie können sich in der Meute nicht durchsetzen und bauen dadurch enorm schnell ab. Umso schöner ist es dann miterleben zu dürfen, wie schnell ihre traurigen Augen wieder anfangen zu glänzen und sie aufblühen, sobald man ihnen die Chance dazu gibt. Nun kann Lucky sich erholen und gut zunehmen. Da Lucky ein absoluter "Charmbolzen" ist, sind wir sicher, dass es auch nicht lange dauern wird, bis er ein schönes und liebevolles Zuhause in Deutschland gefunden hat. 

Auch für Lajhar, ein Hund mit großer Angst vor Menschen, war es "fünf vor zwölf". Wir hatten ihn im Januar im Tierheim endeckt und waren voller Sorge um ihn, da er auch noch das Pech hatte sich im Rudel nicht durchsetzen zu können und dabei sehr von den anderen Hunden gemobbt und weggebissen wurde. Solche Hunde sind immer in großer Gefahr, da sie bei einem Tumult im Gehege fast immer das Opfer sind. Aber Lajhar sollte doch Glück haben. Es hat sich eine wundervolle Pflegestelle für ihn aufgetan. Damit konnte auch er sein Köfferchen packen. Wir freuen uns sehr für diesen armen Hund, dass er jetzt die Chance bekommt seine Ängste abzubauen. Lajhar ist ein wunderschöner Hund, der bestimmt bald seine Menschen findet.

Kuvik, oder die Hoffnung stirbt zuletzt! Kuvik stammt aus der Tötung Baja. Er ist ein Kuvacz-Mix, alt und blind und trotzdem durfte er mit ausreisen. Dieser arme alte Hund hatte tatsächlich das große Glück für sich gepachtet, denn er durfte direkt in sein Endzuhause bei lieben Menschen ziehen. So etwas läßt wieder an Wunder glauben. Wir freuen uns wirklich sehr für den alten "Herrn", denn für ihn war, durch seine Blindheit bedingt, der Stresspegel im Tierheim besonders hoch. Danke an den Menschen, der sich nicht gescheut hat einen alten blinden Hund zu sich zu nehmen, damit dieser arme Kerl nun doch noch erfahren darf wie sich Liebe und Geborgenheit anfühlen.

Ebenfalls aus der Tötung Baja stammend, bekamen noch Negra und Peter ihr "Ticket ins Glück". Negra, sehr ängstlich und schwarz und Peter, ein gräulich unscheinbarer Schäfi-Mix. Zwei nicht mehr ganz junge "Schatten"Hunde, die optisch einfach untergegangen sind und die dadurch vorort niemals eine Chance auf Vermittlung gehabt hätten. ... Jetzt haben sie eine in Deutschland!

 

Unser aller Highlight war aber das Ticket für Pablo. Unvorstellbar aber wahr! Der kleine "Pechvogel" Pablo wurde zum "Hänschen im Glück". Was wir niemals zu hoffen gewagt haben: Es haben sich ganz wundervolle und besondere Menschen in Deutschland gefunden, die diesen kleinen süßen Kerl zu sich auf Pflegestelle genommen haben. Ihm die Ruhe, Führsorge und vorallem ganz viel Liebe schenken und ihn medizinisch weiterhin begleiten. Egal, ob er jemals wieder ganz gesund wird und wie lange es bis zur endgültigen Vermittlung dauert. Wir sind überwältigt und danken diesen besonderen Menschen von ganzem Herzen für soviel Tierliebe und Selbstlosigkeit. 

Diese Spendenfahrt war aufgrund der vielen Notfälle, die reisen durften für uns sehr emotional. Wir möchten uns diesbezüglich wirklich bei allen helfenden hiesigen Tierschutzvereinen für die Übernahme gerade besonders bedürftiger Tiere bedanken. Solch ein Tierschutzplatz  ist für diese Tiere in den meisten Fällen die einzige Chance auf ein besseres Leben.

Einige Hunde hatten diesmal Glück. Viele andere blieben traurig zurück. Für einige der jetzt im Tierheim Verbliebenen werden wir bei unserer nächsten Spendenfahrt wieder Plätze parat haben.

Wir machen weiter und freuen uns über jedes gerettete Leben. Gleichzeitig freuen wir uns darüber, dass unsere Hilfe dazu beiträgt, dass die Menschen vorort ihre Hoffnung und den Blick in die Zukunft nicht verlieren und immer wieder aufs Neue motiviert sind ebenfalls weiterzumachen.

 

Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin! Die Tiere brauchen Sie!

Pablo: Kleiner Hund in Not

Neues von Pablo! Wir hatten bereits über den kleinen armen Kerl berichtet. Ihm geht es leider nicht wirklich besser.  

Obwohl sein Zustand durch die Gabe von Schmerz- und entkrampfenden Medikamenten stabiler geworden ist und die unerklärlichen Krampfanfälle nachgelassen haben, sind jetzt ganz andere Symptome neurologischer Art hinzu gekommen, so dass weitere Untersuchungen notwendig geworden sind. Pablo wird also erneut in der Klinik in Budapest vorgestellt. Ein Gehirntumor als auch Epilepsie können bei Pablo bis auf weiteres ausgeschlossen werden. Da Pablo sehr gut auf die Schmerzmedikamente reagiert, vermuten die Ärzte in der Klinik , dass es sich eher um ein neurologisches Problem in der Wirbelsäule handelt, welches vermutlich durch ein Trauma, wie z.B. einen Stoß oder Tritt verursacht worden sein könnte. In einigen Tagen hat Pablo einen weiteren Termin bei einem Spezialisten, bei dem ihm Flüssigkeit aus dem Rückenmark entnommen und die Wirbelsäule mit Kontrastmittel weiterhin untersucht wird. Falls das Ergebnis dieser Untersuchungen für eine Operation spricht, wird diese anschließend durchgeführt. Wir hoffen alle sehr, dass man den Grund für Pablos Beschwerden schnell findet und ihm geziehlt geholfen werden kann, damit er wieder ganz gesund wird.

Wir haben den ungarischen Tierschützern versprochen, so gut es geht finanziell zu helfen und bitten in Pablo´s Namen auch um Ihre Unterstützung, damit alles Notwendige für den armen kleinen Hund getan werden kann.

Pablo lebt im Moment auf einer Pflegestelle, da er im Tierheim nicht überleben würde. Da er auch nach seiner Genesung so gut wie keine Chance hat in Ungarn selbst vermittelt zu werden und er auch nicht für immer in der Pflegestelle bleiben kann, möchten wir den kleinen Kerl, wenn es soweit ist, nach Deutschand holen und hier ein schönes Zuhause für ihn finden. Er wird es so sehr brauchen. In diesem Zusammenhang hoffen wir natürlich sehr, dass sich vielleicht schon jetzt jemand mit einem großen Herzen findet und sich in Pablo verliebt.
Hier ist seine Beschreibung aus Ungarn:

"Pablo ist sehr süß und freundlich, er liegt und schläft sehr gern in unserem Schoß, mag Streicheln und hinterm Ohr gekrault zu werden. Er kennt die Leine, versteht sich mit anderen Hunde sehr gut und ist katzenfreundlich."

Ob Pablo wieder ganz gesund wird, wissen wir leider noch nicht, aber hat nicht auch ein Hund mit Handycap das Recht auf Liebe und eine Zukunft in Geborgenheit.

Wir hoffen so sehr für den kleinen Pablo, dass sich jemand findet, der ihm diese Geborgenheit und Liebe schenkt und ihn so annimmt wie er ist.

 

 

 

Wir gehen in Produktion

Wie wir bereits berichtet hatten, hatten sich unsere Teamkollegen Uli und Wolle im Herbst letzten Jahres Gedanken gemacht, wie man den Hunden wärmere und vor allem von unten isolierte Liegeflächen ermöglichen könnte. So entstand der Prototyp einer Iso-Palette.

Diese Palette hatten wir bei einer unserer Spendenfahrten mit ins Tierheim nach Ungarn genommen, um zu sehen, wie die Hunde solch eine Liegefläche annehmen. Was uns sehr freut ist, dass die Palette "überlebt" hat und die Hunde gerne darauf liegen. Speziell für Hunde ohne Unterwolle ist solch eine von unten isolierte Liegemöglichkeit wichtig. Wir freuen uns auf jeden Fall und Uli und Wolle brauchen sich nun die nächsten Wochenenden nichts vornehmen, da sie mit ihrer tollen Idee in Produktion gehen können.

Wir werden versuchen bei jeder unserer Fahrten zwei bis drei dieser Isolierten Paletten mitzunehmen. Gerne würden wir eine größere Stückzahl pro Fahrt mitnehmen. Leider macht uns hier wieder das fehlende größere Fahrzeug ein Strich durch die Rechnung. Die Herstellung dieser Paletten ist nicht das Problem, sondern der mangelnde Platz beim Transport! Sehr schade!
Unser Ziel ist es, dass wir mit der Zeit jedes Gehege mit einigen dieser isolierten Paletten ausstatten können.

 

 

Update: 10,- Euro Weihnachtsprojekt

Mit unserem 10,- Euro Weihnachtsprojekt sind 630,- Euro zusammengekommen.

 

Projekt abgeschlossen!

 

Wir werden das Geld dazu verwenden, um in Ungarn Futter zu kaufen.

Somit ist, mit Eurer/ Ihrer Hilfe, die Futterversorgung für die Tiere im Tierheim in der kältesten Zeit dieses Winters gesichert.

 

Ein riesen Dankeschön an Alle, die gespendet haben!

 

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Draussen wird es immer kälter und Deutschland hat bereits die ersten Fröste zu spüren bekommen. Es wird früh dunkel und jeder von uns freut sich auf die Abende bei Kerzenschein auf seinem Sofa. Auch unsere Hunde sind glücklich, wenn sie abends, nach ihrem letzten Spaziergang und einer guten Mahlzeit oder einem "Gute Nacht" Leckerli, die Ruhe und Wärme im eigenen Körbchen genießen können.

Gleichzeitig fallen auch in Ungarn die Temperaturen. Allerdings beginnt jetzt dort für die Hunde im Tierheim die schlimmste und anstrengenste Zeit. Sie haben keine Ruhe oder gescheige denn ein eigenes Plätzchen im Warmen. Viele von ihnen verbringen die Nacht auf eisigem Beton. Sie haben niemanden, der ihnen sagt wie wunderbar sie doch sind und ihnen dabei noch ein Leckerli gibt und vorallem wissen sie nicht, ob sie die Nacht überleben. Die Winter in Ungarn sind hart und bei bis zu -20°C ist jeder Tag für die Tiere ein Kampf ums Überleben. Der Stress und die eisige Kälte zerrt an den Tieren und fordert ihnen ihre letzten Reserven ab. In dieser Situation brauchen die Tiere keinen Kauknochen oder Spielzeug. Uns ist allen klar, dass das was die Tiere jetzt am nötigsten brauchen, um einigermaßen den Winter zu überstehen, ist ausreichend FUTTER.

Was an fehlendem Futter im Sommer durch Essensreste oder gekochten Nudeln,... ausgeglichen werden kann, reicht im Winter nicht aus, um den Hunden eine gute Konstitution zu sichern.

In vier Wochen ist Weihnachten und das was wir den Tieren Gutes tun wollen ist ihnen genügend Futter für den kommenden Winter zuzusichern.

Bitte helfen Sie uns dabei! Ein großer Sack Futter kostet in Ungarn 10,- Euro. Eine Summe, die niemanden von uns ärmer oder reicher macht. Für die Hunde im Tierheim entscheidet dieses Futter jedoch über Krankheit oder Gesundheit, Überleben oder Tod. Bitte spenden Sie ein Sack Futter und/ oder fragen Sie in ihrem Umfeld/ Bekanntenkreis nach wer ebenfalls ein Sack Futter spenden möchte.

Wir hoffen wirklich sehr, dass sich genügend Menschen finden, die 10,- Euro für einen Sack Futter übrig haben, damit sich alle Hunde satt fressen können, nicht krank werden und so diesen Winter gut überstehen.

Da das Futter in Ungarn günstiger ist als bei uns würden wir es gern direkt vor Ort kaufen. Bitte sammeln Sie für für die Hunde im Tierheim und unterstützen Sie uns so bei unserem 10,- Euro Weihnachtsprojekt.

Das HuK Team

Wir sagen Danke

Ein arbeitsreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, in dem wir viele Tiere in ein für sie besseres Leben begleiten durften. Ein Jahr, in dem wir einige tolle Erfolge zu verzeichnen haben. Ein Jahr, in dem wir sehr viel lernen und verbessern konnten. Ein Jahr, in dem wir wundervollen und gleichgesinnten Menschen begegnet sind, die sich alle auf ihre Art und Weise für mehr Mitgefühl für Tiere einsetzen. Ein Jahr, welches ohne alle diejenigen, die unsere Arbeit ünterstützen, nicht so erfolgreich für die Tiere gewesen wäre.

Vielen Dank für eure Unterstützung. Ohne eure Hilfe wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen. Gemeinsam haben wir es geschafft, vielen Tieren ein würdevolleres und artgerechteres Leben zu ermöglichen.
Wir schauen in die Zukunft und hoffen, dass wir auch im Jahr 2014 mit eurer Hilfe so wundervolle Erfolge erzielen können.

 

Das gesamte HuK Team sagt im Namen der Tiere "DANKE" und wünscht Allen frohe und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Projekt Heizung

Kurz vor Weihnachten möchten wir ein Update zu unserem Projekt Heizung abgeben:

Die Heizung kann fertiggestellt werden!

Update 20.12.2013:

Für dieses Projekt sind viele Spenden eingegangen und wir sind überglücklich und freuen uns darüber Ihnen/ Euch mitteilen zu dürfen, dass nun die komplette Heizung fürs ganze Tierheim fertiggestellt werden kann. Für uns ist es das schönste Weihnachtsgeschenk. Dank Ihrer/ Eurer Hilfe müssen die Tiere diesen Winter nicht frieren.

Zuerst soll, wie geplant, das Haupthaus und vorallem die Quarantäne angeschlossen werden. Danach werden, je nach Wetterlage, weitere Heizkreise zu den anderen Hundehäusern und dem Katzenhaus verlegt. Das Welpenhaus und die Krankenstation werden bis zu deren Anschluß an die Gasleitung weiterhin über Strom beheizt.

 

Gyöngyi schreibt:

Liebe Spender,
für euere Spende zu den Ausbau-und Anschlussarbeiten zu Erdgasleitung im Tierheim möchten wir euch sehr-sehr danken! Im neuen Holzhaus ist die Montierung schon fertig, bald wird die Genehmigung zu Gebrauchnahme von der Firma E-on ankommen, so wird die Gasheizung im Holzhaus hoffentlich nächste Woche schon funktionieren! Wir werden die Gasleitungausbauarbeiten zu den Tierhäusern anfangen,damit auch dort mit Gasenergie geheizt werden kann. Solange wird dort mit dem teueren elektrischen Strom ( mit elektrischen Heizkörpern) geheizt. Wir haben die Pläne zum Gasheizungssystem für das ganze Tierheim eingereicht. Zuerst müssen die Gasleitungröhren zum Quarantänegebäude abgelegt werden und der Anschluss zu dem egsistierenden Heizungssystem im Quaratänegebäude ausgebaut werden. Wir alle arbeiten voller Kraft dran.
 
Mit vielen dankbaren Grüssen
 Gyöngyi

Auch auf diesem Wege möchte ich euch und euerer Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neujahr wünschen!
 
Das gesamte HuK Team und unsere ungarischen Tierfreunde sprechen ein riesen DANKESCHÖN an alle aus, die gespendet und damit mitgeholfen haben, dass dieses, für die Zukunft des Tierheims, so wichtige Projekt realisiert werden kann.
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Gyöngyi schrieb uns einen dringenden Hilferuf:

 

Unsere liebe Freunde,

ich bin sehr traurig, denn ich versuche mich immer für alle mögliche Fälle vorbereiten, aber es kommen immer wieder unerwartete Probleme, neue Schwierigkeiten. In meiner letzen Mail informierte ich euch über die Kosten, die die Gasleitung treffen und auch über die Kosten, die den Gasanschluss im ganzen Tierheim betreffen( natürlich könnten wir das nur schrittweise verwirklichen, vom Gebäude zu Gebäude, es ist möglich, dass nur in mehreren Jahren.) Irgendwie müsste dann einmal die Umstellung der Heizung vom elektrischen Strom auf Gas gelöst werden, weil wir diese hohe Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können.

 

Der grosse Gashahn ist also schon fertig ( das wurde von uns schon bezahlt) und auch die innere Montierung läuft schon. Wir ich es schon geschrieben habe, einige Räume bleiben jetzt aus, aber in den Räumen, wo auch Wasser gibt, dort wird eine Heizung geben. Dazu steht uns das nötige Geld 1.7 M Ft ( ca. 6000 €) zur Verfügung.

 

Leider wurde es aber erst jetzt mit der Firma E-On geklärt, dass wir damit noch kein Gas haben, weil die E-On nur den Gashahn versichert und den Gasempfängerapparat, wo das Gas effektive einläuft und zum Haus angeschlossen wird, muss man selbst finanzieren. Früher wurden wir von E.On davon nicht informiert und wir dachten, dass dieser Apparat mit den anderen Sachen( Messuhr, Druckregulator) zusammen von E-On gratis versichert wird.

 

Dazu, dass die Gasversorgung im Haus wirklich funktioniere, würden wir noch  450 000 Ft ( 1550 €) brauchen. Diese Summe steht uns leider nicht zur Verfügung. Ich musste aber die Pläne früher annehmen, weil es sonst zu eine Heizung dieses Jahr keine Chance mehr gegeben hätte.

 

Ich bitte euch irgendwie uns zu helfen, wenn ihr könnt, auch wenn mit einer geringen Summe. Ich weiss es gar nicht, woher ich diese Summe dazu haben könnte. Wenn wir 2 M Forint in diese Entwicklung schon finanzieren werden, wird das ein ausgeworfenes Geld sein, wenn es in der Wirklichkeit kein Gas geben wird.

 

Der nächste Schritt wird die Heizung im Quarantänegebäude sein, wo man momentan nicht heizen kann, da wir den Gastank nicht auffüllen können. Das wäre sehr teuer, ein Tank vollgefüllt würde 800 000 Ft (  2700 €) kosten -  dieses Tankgas ist viel teuerer, als das Erdgas ( Leitunggas). Um die Heizung in der Quarantäne zu Leitunggas umstellen zu können brauchten wir noch 700 €.

 

In diesem Jahr haben wir alle unsere Reserven verbraucht, im Februar wird kein Geld mehr zur Tierheimbetätigung geben. Wir haben uns mit mehreren Gesuche, Bitten an die Selbstverwaltung gewendet und wir warten auf ihre Entscheidung:

 

-          wir baten  um eine ergänzende Unterstützung von 1,5 m Ft

 

-          wir baten darum, dass die Müllabfuhr gratis sei ( wenn wir pro Woche einen vollen Container wegliefern lassen, das kostet ca. 1-1.5 M Ft pro Jahr !)

 

-          wir baten darum, dass wir schon im Januar Unterstützung bekommen( 1/12 Teil von der Jahresunterstützung) denn gewöhnlich bekommen wir die erste Unterstützung des kommendes Jahres immer erst im April-Mai und wenn das auch nächstes Jahr so passieren wird, können wir das Tierheim nicht mehr betätigen

 

-          wir haben um Erhöhung der jährlichen Unterstützung gebeten ( davon wird sich die Stadt erst im Februar entscheiden)

 

Daneben schickten wir auch an örtliche Firmen und Privatpersonen eine Bitte das Tierheim zu unterstützen. Wir machen die Vorbereitungen zum Weihnachtsfest der Tierheimtiere ( mehrere Schulen sammeln Spende fürs Tierheim), unsere Freiwillige basteln selbst Weichnachtsschmuck, Weihnachtsgeschenke und durch die dafür bekommene Summe wird auch das Tierheim unterstützt. Auch die Hilfe von den Zeitungen und vom Radio nutzen wir aus -  sie berichten von unseren Problemen.

 

Wir versuchen neben der täglichen Arbeit vieles tun, aber wir brauchen noch jede Hilfe.

 

Mit dankbaren Grüssen

 

Gyöngyi

 

Da demnächst kein Geld mehr für das Beheizen zur Verfügung steht und wir natürlich vermeiden wollen, dass die Tiere bei Minusgraden leiden, haben wir uns entschlossen hier zu helfen und den Bau der Gasheizung mit zu finanzieren. Die Umstellung der Heizung auf Gas ist wichtig und sinnvoll. Sie bedeutet zukünftig eine große Kostenersparnis und sichert damit nachhaltig den Erhalt des Tierheims.

 

Für uns, als kleiner Verein, ist es ein riesiges Projekt. Trotzdem möchten wir diesen Weg gehen.

 

Unser Ziel ist es, dass die wichtigsten Heizkreise in den nächsten Wochen und damit noch vor den großen Frösten ausgebaut und betriebsbereit sind.

Wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen und damit den Tieren in Ungarn helfen möchten, den nächsten Winter gut zu überstehen, würden wir uns sehr freuen.

Bitte überweisen Sie ihre Spende auf das Vereinskonto und geben Sie hierbei das Stichwort Projekt Heizung an. Jeder noch so kleine Betrag hilft.

 

Vereins- und Spendenkonto:

Hund und Katz Tierhilfe e.V.

Sparkasse Hannover

Kto.: 910174059

BLZ: 250 501 80

 

IBAN: DE61250501800910174059

BIC: SPKHDE2H

 

Mobilität

Groß genug und günstig, aber leider zu alt
Groß genug und günstig, aber leider zu alt

Projekt Mobilität

 

Ein vereinseigener Transporter wäre so wichtig und notwendig.

 

Damit wir die Zeitabstände unserer Spendenfahrten und damit den zeitnahen Transport Ihrer Spenden und Hilfsgüter zu den Tieren nach Ungarn gewährleisten können, fahren wir im Moment mit unseren eigenen Privatautos. Doch das kann keine Dauerlösung sein, da wir, aufgrund von Platzproblemen, teilweise mit zwei oder mehr Autos parallel fahren müssen. Insbesondere das Verstauen von größeren, sperrigen Gütern bereitet uns immer wieder Probleme. Der Transport dringend in Ungarn benötigter Dinge, wie zB. größerer Mengen Futter oder Hütten bzw. Gitterelemente muß regelmäßig nach hinten verschoben werden, da der in den Autos vorhandene Platz einfach dafür nicht ausreicht. Neben der Tatsache, dass wir Platzprobleme beim Transport haben, verschlingt eine Spendenfahrt mit mehreren Fahrzeugen enorm viel Geld. Geld, welches wir vor Ort für die Tiere einsetzen könnten.

Wir wissen natürlich, dass die Möglichkeit des Kaufes eines vereinseigenen Fahrzeugs noch in ganz weiter Ferne liegt, denn bis in der Vereinskasse das Geld dafür übrig ist wird es noch sehr lange dauern.

Da jedoch auf lange Sicht ein vereinseigenes größeres Fahrzeug notwendig sein wird, hoffen wir auch hier auf die Gemeinschaft und die Unterstützung Vieler.

Falls Sie uns bei diesem riesigen aber notwendigen Projekt unterstützen möchten, würden wir uns sehr freuen. Auch hier helfen kleine Beträge, die wir für solch ein Vereinsfahrzeug ansparen könnten.

Bis es jedoch soweit ist, habe wir die Hoffnung, dass sich vielleicht jemand findet, der in der Lage ist uns einen Transporter oder Kleinbus oder Ähnliches für die eine oder andere Spendenfahrt zu überlassen. Damit wäre der große Kostenfaktor einer Spendenfahrt geringer und gleichzeitig hätten wir die Möglichkeit sperrige Dinge und größere Mengen notwendiger Hilfsgüter nach Ungarn ins Tierheim zu bringen. Hier sind wir wirklich für jede Hilfe dankbar. Alleine schaffen wir es nicht. Falls Sie Fragen oder eine andere Idee zu diesem Projekt haben, sprechen Sie uns bitte direkt an.

 

Morgen ist Welttierschutztag

Welttierschutztag GB Pic : 3

 

 

Der 04. Oktober ist der Welttierschutztag. An ihm gedenkt man des Heiligen Franz von Assisi, der als Gründer des Franziskanerordens sich für Tiere einsetzte und unter anderem wegen seiner Tierpredigten berühmt wurde.

Laßt auch uns morgen an all die Tiere dieser Welt denken und uns die Worte des Heiligen Franz von Assisi ans Herz legen:

 

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,

alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.

Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,

also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.

(Franz v. Assisi)

Willkommen im Leben

Bei einer unserer letzten Spendenfahrten durften drei der fünf älteren Hunde, die wir aus einem anderem Tierheim in Ungarn Ende August übernehmen konnten, mit uns nach Deutschland reisen.

Opi, Sally und die kleine Tini haben es geschafft. Sie sind zurück im Leben. Alle drei haben sich verhältnismäßig gut eingelebt. Nur Opi, der alte Schäfi-Mix ist noch ein wenig vorsichtig im direkten Kontakt und muß den Umgang mit Menschen neu lernen. Er hat fast sein ganzen Leben in diesem Tierheim verbracht und hat seit vielen Jahren nichts anderes gesehen, als die paar Quadratmeter Zwinger, die ihm zur Verfügung standen. Um so schöner ist es mit anzusehen, wie fröhlich er jetzt mit den anderen Hunden läuft und spielt, neue Dinge für sich entdeckt und sich immer mehr öffnet.

 

Sally dreht sich leider immer noch im Kreis. Dies war auch der Grund warum sie uns so am Herzen lag und wir sehr froh waren, als wir sie mitnehmen konnten. Sally hat furchtbar entzündete Ohren, die erst einmal medizinisch versorgt und behandelt werden müssen. Der Tierarzt vermutet, dass ihr "Drehen" daher kommen könnte. Sie muß sehr lange Zeit schlimme Schmerzen und Gleichgewichtsstörungen gehabt haben. Im Moment wird sie intensiv medizinisch versorgt und wir alle hoffen, dass mit Besserung der Ohrentzündung auch das Drehen weniger werden wird. Ansonsten ist Sally ein absolutes Schätzchen, welches sich mit Allem und Jedem versteht und jedes Streicheln genießt.

Was in der kleinen Tini steckt wissen wir nicht genau. Wir vermuten, dass sie ein Puli-Schnauzer-Mixchen sein könnte. In Ungarn im Tierheim war sie ziemlich ängstlich und zurückhalten, was man hier nicht behaupten kann. Tini ist zuckersüß, aufgeweckt und fröhlich. Sie läuft ihrer Pflegemama hinterher und liebt den menschlichen Kontakt.

Wir freuen uns sehr für die drei Nasen und sind den übernehmenden deutschen Tierschützern dankbar, dass sie sich bereit erklärt haben diesen armen Hunden eine Chance zu geben. Man sieht förmlich wie Opi, Sally und Tini es genießen in einem warmen Körbchen zu liegen und gestreichelt zu werden. Es ist für die Drei zwar noch kein eigenes neues Zuhause, da sie die Zuwendung und Pflege mit einigen anderen Hunden teilen müssen, aber wir können schon jetzt sagen: Willkommen zurück im Leben!

Wir werden ebenfalls versuchen die beiden, bei unseren ungarischen Freunden verbliebenen Hunde Baso und Mani, so schnell wie möglich nach Deutschland zu holen. Damit auch sie recht bald ein besseres Leben leben dürfen.