Liebe Tierfreunde,
das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Draußen wird es immer ungemütlicher. Dauerregen und Stürme ziehen durchs Land. Jeder ist froh, wenn er es sich im Warmen gemütlich machen kann. Unsere Gedanken kreisen jedoch in dieser kalten Jahreszeit ganz besonders um die Tiere in Ungarn. Tiere, die an Ketten hängen, in Verschlägen fristen, sich allein auf der Straße durchkämpfen müssen, ausgebeutet und misshandelt werden oder bereits in einer der Tötungen auf ihr schreckliches Schicksal warten. All diese Tiere sind den Naturgewalten bzw. der Willkür des Menschen schutzlos ausgeliefert. Sie leben ihr würdeloses und leidvolles Leben in einem Land in dem das Tier selbst keinen Wert für die meisten Menschen hat.
Um wenigstens einige dieser armen Geschöpfen retten zu können haben wir uns vor rund zwei Jahren entschlossen unseren Tierschutzhof „Hoffnung“ ins Leben zu rufen. Dieses kleine „Einöd“ liegt in Baja. Einem Gebiet in Südungarn in dem es bis vor kurzem nur eine Tötungsstation gab und der Großteil der Bevölkerung dort mit dem Wort „Tierschutz“ nichts anfangen konnte. Auf unserem Grundstück entstand ein Ort der Sicherheit und Ruhe, der mit seinem alten Baumbestand und den weitläufigen Ausläufen ein ganz besonderes Refugium für bedürftige Tiere bildet. In dieser Umgebung können sie körperlich und psychisch zur Ruhe kommen und die erlebten Traumata ein wenig verarbeiten, bevor ein chancenreicher Neuanfang auf sie wartet.
Bei uns bekommen sie, oftmals das erste Mal in ihrem Leben, gutes Futter, Pflege und Zuwendung, werden tierärztlich behandelt und geimpft. Viele spüren endlich Gras unter ihren Pfoten und lernen sich frei zu bewegen und zu spielen.
Wir sind glücklich darüber, dass bis heute bereits so viele Tiere, durch unseren Tierschutzhof, einen Ausweg aus ihrer untragbaren Situation finden konnten und nun bei tierlieben Menschen ein schönes und glückliches Leben führen dürfen.
Ein einziger Blick in die Augen dieser Tiere genügt und wir wissen, dass der Weg für den wir uns damals entschieden haben gut und richtig ist. Es ist mit Nichts aufzuwerten, wenn uns aus einst leeren, müden und traurigen Augen der Tiere schließlich freudige, dankbare und lächelnde Blicke begegnen.
Unser Tierschutzhof in Ungarn ist ein essentieller Bestandteil unserer Tierschutzarbeit vor Ort geworden. Dieses Refugium bietet bedürftigen Tieren Asyl und spielt damit eine ganz maßgebliche Rolle bei der Rettung von Tieren in Not und deren anschließender Vermittlung nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Der Tierschutzhof bildet für diese Tiere die Basis für einen Neustart in ein lebenswertes Leben.
Gleichzeitig haben alte und stark traumatisierte Hunde bei uns eine dauerhafte Bleibe gefunden. Sie finden bei uns Geborgenheit und Pflege. Sie sind in Sicherheit und verbringen ihr Leben mit
Anstand und in Würde.
Auch in Zukunft wollen wir diese Chance für die Tiere erhalten und noch verbessern. Jedoch stehen wir, vor allem im Hinblick auf die nächsten Jahre, vor der Herausforderung diesen Ort der
Sicherheit
und die damit verbundene Versorgung der Tiere zu finanzieren. Nur so können wir auch weiterhin noch vielen sich in Not befindlichen Geschöpfen helfen.
Wir möchten mit diesen Zeilen all die Menschen ansprechen, die das Leid der Tiere im Ausland, genauso wie wir, grausam und untragbar finden und einen kleinen Beitrag leisten möchten.
Bitte helfen Sie uns, damit unser Refugium für die Tiere in Ungarn auch weiterhin erhalten bleibt und noch viele bedürftige Tiere den Weg in ein besseres Leben finden. Unterstützen Sie uns mit einer TIERSCHUTZHOF-PATENSCHAFT ab 10,- Euro im Monat. Es ist für Jeden ein nur kleiner Betrag, doch für die Tiere, die Hilfe benötigen, von unschätzbarem Wert.
Es ist ein Garant für Stabilität und Sicherheit für unseren Tierschutzhof und damit die HOFFNUNG auf ein besseres Leben für jedes einzelne Tier.
„JEDES EINZELNE LEBEN, WELCHES WIR RETTEN UND SCHÜTZEN, GIBT DER WELT MEHR ZURÜCK ALS WIR UNS JEMALS VORSTELLEN KÖNNEN.“ (Franziska K.)
Sollten Sie Interesse haben, auf diese ganz besondere Weise, den Tieren in Ungarn zu helfen, dann füllen Sie bitte die beiliegende PATENSCHAFTSERKLÄRUNG aus und schicken Sie diese an unsere Vereinsadresse zurück. Sie erhalten dann eine persönliche Patenschaftsurkunde von uns.
Das Teilen bzw. Weitersagen ist selbstverständlich gern erwünscht.
Früher Heute
Benji und all die anderen sagen DANKE......
„Es gibt drei Dinge, die wir als Menschen nie aufgeben dürfen: Die Liebe, die Hoffnung und den Respekt vor dem Leben“
Autor unbekannt
Besuch in unserem Partnertierheim in Ungarn:
Eine Landschaft aus kalten Zwingern ... eine Vielzahl an Hunden auf engstem Raum, in dem die Hunde hoffnungsvoll auf eine Chance für einen Neuanfang warten.
Die traurigen Augen der Hunde sprechen zu uns. Durch ihre Blicke erfahren wir mehr, als Worte es je ausdrücken könnten. Wir können nur im Entferntesten erahnen, was viele von ihnen vor ihrer Zeit im Tierheim erlebt haben müssen.
Die Wunden in den Seelen der Tiere sitzen sicher tief. Trotzdem haben einige von ihnen immer noch die Hoffnung auf ein neues Zuhause, auf Zuwendung, auf einen warmen Platz, auf die Möglichkeit, ein Familienmitglied zu werden, nicht verloren. Sie kommen nach vorn und springen ans Giitter als wollten sie sagen: "Hey, da bist du endlich. Lass uns gehen."
Andere hingegen sind schon so unendlich lange im Tierheim. Sie haben die Hoffnung bereits schon längst aufgegeben. Sie kommen nicht mehr ans Gitter. Sie wissen genau, dass derjenige, der dort steht und sie ruft sie sowieso nicht mitnimmt. Sie glauben nicht mehr an jemanden, der sie zu sich holt. Sie ziehen sich zurück und existieren nur noch. Denn Leben kann man es nicht nennen.
Wir hoffen gerade für diese Tiere, dass sie noch eine Weile durchhalten und sich doch noch jemand findet, der in ihre Herzen schaut und ihnen diese eine winzige Chance auf ein Zuhause gibt.
Jede Hundeseele hat das Verlangen geliebt und das Recht geachtet zu werden und den "Raum" auf dieser Welt zu bekommen, um ein würdevolles und lebenswertes Leben führen zu dürfen ... auf dieser Welt zu sein und von uns Menschen umsorgt und geschätzt zu werden.
Bekommt solch eine verlassene Seele diesen Raum, wird sie ihn füllen –mit Dankbarkeit und der ehrlichsten Zuneigung, die der Mensch jemals erfahren kann.
Wir hoffen für jeden einzelnen von ihnen auf die Chance, ein lebenswertes Dasein erfahren zu dürfen.
Vielleicht gibt es für einige von ihnen ja doch ein Happy End?
Es hat sich ein kleines Team Freiwilliger in Ungarn gefunden, welches den Auslauf in der Station bauen wird. In den nächsten Tagen können wir die ersten Materialien für die Zäune kaufen ... und dann kann es losgehen.
Wir würden uns so über ein wenig finanzielle Unterstützung freuen!
„Was kann ich schon tun? Es gibt so viel Leid auf dieser Welt, da weiß man gar nicht mehr, wo man überhaupt anfangen soll, zu erzählen. Außerdem verändert sich doch sowieso nichts.“
Dieser Satz kommt sicher jedem von uns in irgendeiner Art und Weise bekannt vor.
Er begegnet uns bei Gesprächen aller Art, jedoch aber vor allem bei Thematiken wie Tierschutz, Umweltschutz und Menschlichkeit, die in beide dieser Bereiche resultiert.
Oft hören wir ihn, oft sagen wir ihn.
Er ist Ausdruck der Ohnmacht, der Überforderung und wir stellen uns die Frage „Wo fange ich denn an?“
Die Antwort auf diese Frage ist einfach.
Wir fangen mit uns an. Wir tragen in erster Linie Verantwortung für unser eigenes Handeln.
Vielleicht können wir allein und auf der Stelle nicht sofort die ganze Welt verändern, aber wir können unsere Welt verändern und somit unseren Beitrag dazu leisten, das das aus Leid, Gewalt und Hunger bestehende Knäuel, dass alle lebenden Wesen auf diesem Planeten stranguliert, zu entwirren.
Lebende und oft leidende Wesen, das sind nicht nur, aber vor allem, die Tiere.
Häufig vergessen wir, dass wir diesen Planeten nicht allein bewohnen, sondern in Gemeinschaft mit der Natur und allem in ihrem Lebenden existieren.
Wir sind voneinander abhängig.
Lange haben wir uns vor dieser Tatsache verschlossen, wir haben weggesehen, im Wissen um die Traumata, die zahlreichen Tieren regelmäßig widerfahren.
Lasst uns dies ändern. Lasst uns hinsehen. Aber vor allem: Lasst uns handeln!
Wir können die Veränderung leben, die die Welt zu einer besseren macht, angefangen bei der Welt eines Tieres.
Wir können die Fragen, die Bitten in den Augen der Tiere beantworten und erfüllen, denn für dieses Tier ändert sich das ganze Leben, die ganze Welt. Und oft braucht es dazu nicht viel.
Die Antworten auf Leid, Hunger und Gewalt sind Fürsorge, Versorgung und Liebe.
Sehen wir also in die Augen der Tiere, denen wir begegnen und geben wir ihnen Antworten.
Sei es der magere Igel, der im Garten auf Futtersuche ist, oder der Hund, beziehungsweise die Hündin, die uns hilfesuchend von einem Foto im Internet aus anblickt.
Denn dort, wo Taten sprechen, ist kein Platz mehr für Ohnmacht.
Was kann man also tun? Sich kümmern. Antworten geben, die Augen und das Herz öffnen. Taten sprechen lassen, und mögen sie noch so klein sein.
Fangen wir an, heute und hier.
So verändern wir zwar nicht sofort die gesamte Welt, aber wir verändern die Welt der Tiere.
Und schließlich schenken wir, aber bekommen so viel mehr zurück, als wir uns vorstellen können.
Die Augen der bereits geretteten Tiere sprechen für sich.
- Franzi
Wir möchten mal wieder auf die schwarzen Hunde im Tierschutz aufmerksam machen. Sie haben es immer und überall so schwer noch einmal jemanden für sich zu finden. Besonders die Rüden sind oft auf ein lebenslanges Dasein im Tierheim verdonnert. Egal was für einen tollen Charakter diese Hunde haben
Wir fragen uns so oft warum die Menschen so urteilen bei der Wahl ihres neuen Schützlings. Warum ist "schwarz" für die meisten Menschen nicht schön? Sollte man nicht, gerade im Tierschutz, mit dem Herzen sehen? Die Hunde können doch nichts dafür, dass sie leider die "falsche" Fellfarbe haben und vorallem: Haben sie nicht auch das Recht auf ein neues Zuhause?
Wir möchten euch hier ein paar der scharzen Hunde in unserem Partnertierheim vorstellen. Sind sie nicht alle wunderschön ??? Zeigen die Augen der Schwarzen nicht die gleichen Wünsche und Gefühle wie die Augen der andersfarbigen Hunde?
Vielleicht schaut gerade jemand in die Augen einer dieser tollen Hunde und sagt: Du bist meiner!
Wir freuen uns unendlich für jeden einzelnen dieser wunderbaren Hundeseelen, der es noch einmal aus dem Tierheim schafft.
Es ist geschafft ! Das Hundehaus ist von aussen zwar noch nicht ganz fertig, aber auf jeden Fall schon mal "bezugsfertig".
Wir freuen uns riesig und danken allen, die uns bei diesem riesigen Projekt unterstützt haben.
Der Bau des Hundehauses in Baja war ein sehr großer Kraftakt für uns und hat viel länger gedauert als anfangs geplant aber nun ist es innen soweit ausgebaut und wird einen großen und wertvollen
Beitrag bei der Rettung, Unterbringung und Genesung von Hunden leisten können.
Wir würden uns über jede Spende freuen, damit wir die Vorratskammer wieder etwas auffüllen können.Da das Futter in Ungarn im Handel immer ein wenig günstiger ist als bei uns würden wir uns auch über Geldspenden freuen. Für nur 1 Euro bekommen wir vorort ca. vier 400gr. Dosen Nassfutter. Mit jeder 5 Euro Spende wären es demnach 20 Dosen Nassfutter für die Katzen. Vielleicht hat der eine oder andere ja ein paar Euro übrig und möchte uns unterstützen. Bitte im Betreff "Katzennassfutter" angeben.
Insbesondere Katzen zählen in Ungarn zu den ganz großen Verlierern und werden meistens ihrem traurigen Schicksal überlassen. Kaum jemand interessiert sich für sie. Nur wenige ungarische Tierheime nehmen überhaupt Katzen auf und versuchen die Not wenigstens etwas zu lindern.
Natürlich ist, wie auch bei uns und in allen anderen Ländern, die Kastration die einzige sinnvolle Möglichkeit um die Population langfristig einzudämmen und eine Veränderung in der Zukunft zu erreichen. Jedoch brauchen die bereits vorhandenen Katzen ebenfalls Hilfe. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, dass unser Partnertierheim hier nicht wegschaut, sondern neben Kastrationsaktionen von Wildlingen auch ca. 70-80 Katzen aufnehmen kann. Diese zumeist kranken oder verletzten Katzen gesundpflegt und kastriert. Nur leider sind bis jetzt die Unterbringungsbedingungen - die ihnen das Tierheim bieten kann - alles andere als optimal.
Vor allem in der Quarantänestation muss dringend etwas verändert werden. Sie besteht aus einem Container, der notdürftig mit Kleintierkäfigen ausgestattet ist. Hier ist die Einhaltung der hygienischen Maßnahmen, die zur Vermeidung von weiteren Infektionen notwendig wären, absolut nicht gewährleistet.
Ein großer Teil der Katzen, die ins Tierheim kommen sind Kitten, die ohne Mutter gefunden werden. Sie sind meistens geschwächt und krank und bräuchten dringend bessere Unterbringungsmöglichkeiten um überhaupt eine Chance zu bekommen gesund zu werden.
Ebenfalls katastrophal ist die Tatsache, daß der Container weder im Winter ausreichend beheizt werden kann, noch im Sommer eine entsprechende Klimatisierung möglich ist. Im Sommer herrscht dort bei teilweise 38°C Außentemperatur und Null Isolierung, eine derart unerträgliche Hitze. Die sowieso schon kranken Tiere und insbesondere die Katzenwelpen leiden im Winter fürchterlich unter der Kälte aber auch im Sommer unter der schrecklichen stickigen Hitze in dem Container. Viele von ihnen sind dadurch zum Sterben verurteilt, obwohl sie unter anderen Bedingungen gesund werden und überleben könnten.
Da das Tierheim selbst kaum die finanziellen Mittel hat, diesen Zustand zu ändern, möchten wir hier schnellstens Abhilfe schaffen und planen folgende Veränderungen:
1. Den Einbau eines Heiz- und Klimagerätes
2. Eine zusätzliche Überdachung des Containers, um die direkte Sonneneinstrahlung zu verhindern
3. Den Einbau von Quarantäneboxen aus langlebigem und gut zu reinigendem Edelstahl,
um die Infektionsgefahr zu bannen.
4. Die Reparatur des Containerbodens und ein neuer Außenanstrich
Wir möchten so bald wie möglich mit den Arbeiten beginnen, um diesem Elend ein Ende zu bereiten.
Bitte helft, unser Vorhaben in die Tat umzusetzen und damit den Katzen, die bereits das Glück hatten ins Tierheim zu kommen. Wir möchten den armen Tieren die Möglichkeit bieten wenigstens gesund
zu werden und damit die Chance auf ein neues und vorallem besseres Zuhause zu geben.
BITTE HELFT DEN KATZEN MIT EINER SPENDE.
