... man muss nur an diese Wunder glauben und dabei die Hoffnung niemals verlieren.
Wir sind überwältigt vor Glück und Dankbarkeit und zugleich immer noch völlig fassungslos. Für uns, aber vor allem für die Tiere in Baja, ist tatsächlich ein Wunder geschehen und somit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung gegangen: Eine große Tierschützerin hat unserem Verein Hund und Katz Tierhilfe eV. ein Grundstück in Ungarn geschenkt!!!!!!!!!!
Dieses Grundstück liegt in einem kleinen Ort in der Nähe der Stadt Baja. Etwas abseits und wunderschön gelegen. Es ist von alten Bäumen eingesäumt und für unser Vorhaben einfach ideal.
Wir möchten auf diesem Grundstück ein paar Zwinger bauen und versuchen dort eine kleine Auffangstation und ein Rehabilitationszentrum für Hunde und Katzen zu errichten. Ein Anfang !!! Evelin und Eszter werden uns helfen und die Tiere versorgen.
Wir sind nur ein kleiner Verein und wir wissen, dass dadurch eine enorm große Verantwortung und damit auch finanzielle Belastung auf uns zukommt. Trotzdem haben wir uns dazu entschieden dieses als unser neues Projekt zu sehen. Es soll "Hoffnung für Baja" heißen.
Es ist eine unglaublich große Chance für die Tiere und die Entwicklung des Tierschutzes in dieser Region im Süden Ungarns. Bis jetzt gibt es dort NUR die Tötungstation. Das ist die einzige Möglichkeit Abgabe- und Fundtiere unterzubringen. Falls die Tötung voll ist und sich kein neues Zuhause für diese Tiere findet, werden sie nach einer 14 tägigen Frist getötet.
Durch das Grundstück haben wir in Zukunft die Möglichkeit die Hunde aus der Tötungsstation zu holen, Tiere direkt aufzunehmen, aber auch direkt vor Ort den Menschen zeigen zu können, dass es auch anders geht und ihnen dadurch den Tierschutzgedanken näher zu bringen.
Uns lagen Baja´s Tiere schon immer sehr am Herzen. Gerade deshalb, weil es dort bis jetzt keinen "Platz" für den Tierschutz gab. Wir sehen die Möglichkeit, die sich uns durch das Grundstück nun eröffnet, als einmalige Chance und eine Art "Geburtsstunde" für eine wertvolle Entwicklung in die richtige Richtung.
Für uns gibt es jetzt ganz viel zu tun. Auch Evelin und Eszter werden vor Ort alles geben, damit es die Tiere in Baja in Zukunft besser haben werden. Hierbei sind wir aber vor allem auf Euch alle angewiesen. Ihr, die uns auf unseren Seiten immer wieder besucht und dabei unser "Tun" verfolgt und gut heißt.
Wir würden und sehr über eure finanzielle Unterstützung freuen!!!!!!! Es helfen auch kleine Beträge. Was sind schon ein paar Euros gegenüber dem Leben eines Tieres?
Seid mit uns die "Geburtshelfer" für den Tierschutz in Baja und helft uns, damit dieses so wertvolle Projekt auch wirklich gelingt und damit die Hoffnung bringt, dass es in Zukunft solche Bilder von Hunden aus Baja nicht mehr geben wird.
Wieder einmal waren unsere lieben Teamkollegen Eva und Ralf in Ungarn. Wieder einmal war ihr Auto vollgeladen mit vielen Spenden und allerlei wichtiger Utensilien, die in Ungarn dringend benötigt werden. Dieses Mal jedoch führte die Fahrt bis nach Baja in die dortige Tötungsstation.
Evelin hatte uns ein SOS geschickt und um Hilfe gebeten, da die Platzkapazitäten der Tötung bereits mehr als erreicht waren und bereits Tötungen anstanden. Insbesondere die alten Hunde und die
Hunde, die dort schon länger sitzen und kein neues Zuhause finden, sind in solchen Situationen in sehr großer Gefahr. Leider sind es wie so oft und überall, so auch dort, die schwarzen
Hundeseelen, die "übrig" bleiben und die am Ende keiner will.
Dank einiger Zusagen lieber deutscher TSVereine und ein wenig Platz im Tierheim, hatten ein paar Hunde das Glück mit Eva und Ralf die Tötungsstation verlassen zu können. So, dass dadurch die Station wieder ein wenig mehr "Luft" bekam und die Verbliebenen nicht mehr in akuter Gefahr sind. Mit dabei waren unter anderem Othello, der große schwarze Mix, Bella, die Huskyhündin aus dem Schweinestall (unten links zu sehen) und ein
älterer schwarzer Puli, der mit ins Tierheim durfte und der sicherlich bis dato niemals eine gute Zeit in seinem Leben hatte. Ausgedient und vom harten Leben verbraucht, werden viele der armen Tiere einfach auf der Strasse entsorgt und landen dann über den Hundefänger in einer der Tötungen. Wir hoffen sehr, dass sich auch für ihn noch ein Plätzchen in Deutschland finden läßt und er noch etwas vom Leben wieder bekommt.
Ganz besonders freuen wir uns aber für Maci, den älteren Schäfi-Rüden, der sein ganzes Leben an einer Kette verbracht hatte. Auch für ihn stand eine Box im Auto parat. Wir sind sehr glücklich,
dass sich sein Schicksal doch noch in eine gute Richtung gewendet hat.
Für uns, die wir immer wieder vor Ort sind und den Hunden direkt in die Augen schauen, ist es oft sehr schwer zu ertragen, wie viel Leid hinter jedem einzelnen Hundeschicksal steckt und wie viel Traurigkeit, aber gleichzeitig auch so viel Hoffnung die vielen Augenpaare hinter ihren Gitterstäben vermitteln. Um so mehr freuen wir uns über wirklich JEDE gerettete Hundeseele, die ihrem bisherigen schlimmen Leben entfliehen kann.
Nachdem alle Hunde in Baja verladen waren, fuhren Eva und Ralf weiter ins Tierheim. Einmal, damit hier die, aus der Tötung mitgebrachten Hunde,aussteigen konnten, aber auch um hier einige weitere Gückspize auf die Fahrt nach Deutschland mitzunehmen, wie z.B. unseren lieben Huskyrüden Jery. Er hat ein tolles TS Plätzchen in Deutschland bekommen.
Freude und Leid liegen leider so nah beieinander: Gerade als einige weitere TH Insassen in ihre Boxen im Auto steigen durften, um mit Eva und Ralf das TH zu verlassen, wurde ein junger und wunderschöner Labradorrüde von seiner Familie ins TH gebracht. Es wäre angeblich Nachwuchs in der Familie unterwegs. Das war der Abgabegrund. Tja, so einfach ist das !!! Für den armen Labradorrüden bedeutete dies allerdings viel Leid und Angst.
Der arme Kerl war völlig verstört und versuchte verzweifelt durch herzerreißendem und fortwährendem "Pfötchengeben" seine Menschen davon abzubringen ihn alleine zu lassen. Was natürlich
nichts half. Was soll man sagen? Armer Junge !!! Es ist allemal besser als auf der Strasse zu landen. Vielleicht ist es sogar die positive Wendung in seinem Leben und auch er darf uns bald in
eine für ihn bessere Welt begleiten.
In den letzten Tagen gab es 18 Neuaufnahmen in der Tötung. Für Evelin und Eszter und auch für uns eine Katastrophe, da wir diese Menge an Hunden dieses Mal nicht mehr alleine "auffangen"können.
Die möglichen Kapazitäten sind somit erreicht. Leider läuft nun für die Hunde, die dort länger sitzen, die Zeit ab. Hier sind die Hunde, die dringend einen Platz suchen.
Der 5-jährige PAUL ist nun bereit für seine Vermittlung!
Auf seiner Pflegestelle wurde er bestens auf seinen Auszug vorbereitet. Dort hat er gelernt sich im Haus zu benehmen, er kann alleine bleiben ohne etwas zu zerstören, die Grundkommandos kennt er
bereits, er läuft gut an der Leine und auch ohne Leine hört er auf seinen Namen. PAUL versteht sich mit seinen Artgenossen, egal ob Rüde oder Hündin
...
... und könnte gerne zu einem standfesten Hundemädchen dazu, auch gegen hundeerfahrene Katzen hat er keine Einwände.
Wer Lust auf ausgiebige Spaziergänge hat, Spaß und Freude einen lernwilligen Hund noch weiter zu fördern, wem eine Dogge zu groß und ein Labrador zu klein ist, der wird an PAUL Gefallen finden. PAUL ist ein richtiger Kumpel für alle Lebenslagen und wartet nun auf sein endgültiges Zuhause, aufgrund seiner Größe ebenerdig oder ohne allzu viele Treppen, über einen eingezäunten Garten würde er sich ebenso freuen.
